Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum und in der EU28 um 0,3% gestiegen
Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum und in der EU28 um 0,3% gestiegen
Im März 2014 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Februar 2014 sowohl im Euroraum (ER18) als auch in der EU28 um 0,3%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Februar hatte sich das Einzelhandelsvolumen um 0,1% bzw. 0,3% erhöht.
Im März 2014 stieg der der Einzelhandelsindex gegenüber März 2013 im Euroraum um 0,9% und in der EU28 um 1,6%.
Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,3% im März 2014 gegenüber Februar 2014 auf einen Anstieg von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,3% zurückzuführen, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,3% und Motorenkraftstoffe um 0,1% abnahmen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,3% auf Anstiege von Motorenkraftstoffen um 1,0% und von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,7% zurückzuführen, während der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,1% sank.
Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Estland und Lettland (je +2,8%), Frankreich (+2,3%) und Rumänien (+2,2%) und die stärksten Rückgänge Portugal (-1,7%), Österreich (-0,9%) sowie Deutschland, Irland und Slowenien (je -0,7%).
Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,9% im März 2014 gegenüber März 2013 darauf zurückzuführen, dass der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 1,9%, Motorenkraftstoffe um 0,8% und „Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren“ um 0,3% anstiegen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,6% auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 3,3% und von Motorenkraftstoffen um 1,8% zurückzuführen, während „Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren“ um 0,1% abnahmen.
Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Rumänien (+13,4%), Luxemburg (+12,1%) und Ungarn (+8,4%). Rückgänge meldeten Malta (-2,0%), Finnland (-1,3%), Slowenien (-1,1%) und Spanien (-0,6%).