OeNB-Zahlen für 2013 unterstreichen Handlungsbedarf bei österreichischer Bankenabgabe

OeNB-Zahlen für 2013 unterstreichen Handlungsbedarf bei österreichischer Bankenabgabe


Überproportionale Bankensteuer in Österreich überdenken

Erfreulich ist die positive Entwicklung der Kapitalausstattung der österreichischen Banken für 2013, wie die heute von der OeNB bekannt gegebenen Bankdaten unterstreichen. Zwar haben Sondereffekte zum heurigen Ergebnis beigetragen. Dennoch belegen die Zahlen auch, dass die in Österreich überproportional hohe Bankenabgabe maßgeblich zu dem erstmaligen Verlust der Branche beiträgt.

Angesichts der jüngsten OeNB-Zahlen appelliert einmal mehr Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich, an die österreichische Politik, die Anrechenbarkeit der Dotierung von Abwicklungs- und Einlagensicherungsfonds vorzusehen und die Höhe der Bankenabgabe zu überdenken.

"Ein Blick über die Grenzen zeigt: In Deutschland ist die Bankenabgabe ertragsabhängig und belief sich im vergangenen Jahr auf lediglich 523 Millionen Euro. Dies sollte hierzulande auch unter Standortgesichtspunkten zu denken geben."