Prognose: Wachstum im Euroraum zieht an
Prognose: Wachstum im Euroraum zieht an
Das Wirtschaftswachstum im Euroraum beschleunigt sich. Es wird im ersten Vierteljahr 0,4 Prozent erreichen, nach 0,2 und 0,1 Prozent in den beiden Quartalen davor. Im zweiten und dritten Vierteljahr 2014 steigt die Wirtschaftsleistung dann um jeweils 0,3 Prozent. Das sagen die drei Forschungsinstitute ifo, Insee und Istat aus Deutschland, Frankreich und Italien voraus. Die Erholung wird sich dabei auf breiter Front durchsetzen, über alle Wirtschaftszweige und die überwiegende Mehrzahl der 18 Mitgliedsländer.
Vergleichsweise stark wachsen werden die Investitionen um 0,8 Prozent sowie um 0,4 und 0,7 Prozent in den ersten drei Quartalen. Das liegt an einem Ausbau der Kapazitäten nach den starken Einschnitten in der Finanzkrise. Die Industrieproduktion dürfte um 0,4 Prozent sowie später um 0,5 und 0,4 Prozent zulegen.
Der private Konsum dagegen expandiert nur gedämpft um jeweils 0,2 Prozent in jedem Vierteljahr. Hintergrund sind die noch immer hohe Arbeitslosigkeit und ein nur geringer Anstieg des verfügbaren Einkommens der Haushalte.
Für die Preissteigerung sagen die drei Institute eine Jahresrate von 0,7 Prozent sowie 0,8 und 0,9 Prozent in den drei Quartalen voraus. Voraussetzung dafür sind ein Ölpreis von 107 Dollar pro Fass und ein Kurs von 1,38 Dollar pro Euro.
Die drei Institute in München, Paris und Rom berechneten ihren Eurozone Economic Outlook auf der Grundlage von Zahlen von Eurostat für das vierte Vierteljahr 2013.