Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum um 0,4% gestiegen

Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum um 0,4% gestiegen


Anstieg um 0,5% in der EU28

Im Februar 2014 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Januar 2014 im Euroraum (ER18) um 0,4% und in der EU28 um 0,5%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar hatte sich das Einzelhandelsvolumen um 1,0% bzw. 0,6% erhöht. Im Februar 2014 stieg der der Einzelhandelsindex gegenüber Februar 2013 im Euroraum um 0,8% und in der EU28 um 1,5%.

Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,4% im Februar 2014 gegenüber Januar 2014 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,8% und von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,3% zurückzuführen, während Motorenkraftstoffe um 0,8% abnahmen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,5% auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 0,8% und von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,6% zurückzuführen, während Motorenkraftstoffe um 0,7% sanken.

Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Malta (+1,9%), Dänemark, Rumänien und das Vereinigte Königreich (je +1,4%) sowie Deutschland (+1,3) und die stärksten Rückgänge Estland (-3,4%), Polen (-1,5%), Slowenien und Finnland (je -1,4%).

Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat

Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,8% im Februar 2014 gegenüber Februar 2013 auf Anstiege von Nicht-Nahrungsmitteln um 2,0% und von Motorenkraftstoffen um 0,8% zurückzuführen, während „Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren“ um 0,4% abnahmen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,5% darauf zurückzuführen, dass der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 2,9%, Motorenkraftstoffe um 0,8% und „Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren“ um 0,3% anstiegen.

Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Luxemburg (+12,8%), Bulgarien (+9,2%), Rumänien (+8,7%) und Ungarn (+6,7%). Rückgänge meldeten Malta (-1,4%), Slowenien und Finnland (je -1,0%) sowie Spanien (-0,4%).