Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der EU28 um 0,1% gestiegen

Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der EU28 um 0,1% gestiegen


-0,5% bzw. -0,1% gegenüber dem vierten Quartal 2012

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im vierten Quartal 2013 gegenüber dem Vorquartal sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU28 um 0,1%, laut Schätzungen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht werden. Im dritten Quartal 2013 war die Beschäftigung im Euroraum stabil geblieben und hatte in der EU28 um 0,1% zugenommen. Diese Zahlen sind saisonbereinigt.

Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres fiel die Beschäftigung im vierten Quartal 2013 im Euroraum um 0,5% und in der EU28 um 0,1% (nach -0,8% bzw. -0,3% im dritten Quartal 2013). Im Laufe des Jahres 2013 sank die Beschäftigung im Euroraum um 0,9% und in der EU28 um 0,4%, gegenüber -0,7% bzw. -0,2% im Jahr 2012.

Eurostat schätzt, dass im vierten Quartal 2013 in der EU28 insgesamt 223,6 Millionen Männer und Frauen erwerbstätig waren, davon 145,0 Millionen im Euroraum. Diese Zahlen sind saisonbereinigt. Die vierteljährlichen Erwerbstätigenzahlen vermitteln ein Bild des Arbeitseinsatzes, das mit den Entstehungs- und Verteilungsrechnungen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen in Einklang steht.

Beschäftigungswachstum in den Mitgliedstaaten

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Litauen (+1,0%), Irland und Portugal (je +0,7%) im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal die höchsten Wachstumsraten und Estland (-1,3%), Lettland (-1,1%) und Zypern (-0,6%) die stärksten Rückgänge.