Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum um 1,6% gestiegen
Absatzvolumen im Einzelhandel im Euroraum um 1,6% gestiegen
Anstieg um 0,9% in der EU28
Im Januar 2014 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Dezember 2013 im Euroraum (ER18) um 1,6% und in der EU28 um 0,9%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Dezember 2013 war das Einzelhandelsvolumen um 1,3% bzw. 0,7% gesunken.
Im Januar 2014 nahm der Einzelhandelsverkauf gegenüber Januar 2013 im Euroraum um 1,3% und in der EU28 um 1,9% zu.
Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,6% im Januar 2014 gegenüber Dezember 2013 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 1,9%, von Motorenkraftstoffen um 1,5% sowie von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 1,1% zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,9% darauf zurückzuführen, dass Motorenkraftstoffe um 1,4%, der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 1,3% und „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,3% anstiegen.
Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Portugal (+6,7%), Estland (+4,6%), Deutschland (+2,5%), Rumänien und Slowenien (je +2,4%). Rückgänge meldeten das Vereinigte Königreich (-1,5%), Irland und Malta (je -1,0%), Dänemark (-0,9%) und Lettland (-0,6%).
Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,3% im Januar 2014 gegenüber Januar 2013 auf Anstiege von Motorenkraftstoffen um 2,9% und von Nicht-Nahrungsmitteln um 2,5% zurückzuführen, während „Nahrungsmittel, Getränken und Tabakwaren“ um 0,4% abnahmen. In der EU28 war der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,9% darauf zurückzuführen, dass der Nicht-Nahrungsmittelsektor um 3,6%, Motorenkraftstoffe um 2,1% und „Nahrungsmittel, Getränken und Tabakwaren“ um 0,1% anstiegen.
Die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt verzeichneten Luxemburg (+12,2%), Estland (+8,0%), Portugal (+6,6%), Rumänien (+5,9%) und Bulgarien (+5,5%). Rückgänge meldeten Dänemark und Malta (je -0,7%), während das Einzelhandelsvolumen in Finnland stabil blieb.