KSV1870 hat möglichen Schaden durch Insolvenz der Hypo nicht beurteilt

KSV1870 hat möglichen Schaden durch Insolvenz der Hypo nicht beurteilt



Der Vorstand der KSV1870 Holding AG dementiert Zeitungsmeldungen, wonach von Seite des KSV1870 Beurteilungen eines möglichen Schadens durch die Hypo Alpe Adria vorgenommen wurden.

KSV1870 Chef Johannes Nejedlik hält fest: "Der KSV1870 hat zu keinem Zeitpunkt den finanziellen Schaden eines Konkurses der Hypo Alpe Adria International evaluiert, noch wurden unsere Experten darum gebeten. Alle Zeitungsberichte, die das behaupten, sind unrichtig. Wir haben weder Zahlen erhoben, noch bekannt gegeben. In Sachen Hypo Alpe Adria haben wird deutlich zu dem Punkt Stellung bezogen, dass es in Österreich an einem sinnvollen Insolvenz- und Sanierungsregelwerk für Banken mangelt. Daher ist unsere Meinung, dass Risiko, Kosten und vor allem Verluste für die Gläubiger in einem allfälligen Konkurs der Hypo Alpe Adria bei der momentanen Rechtslage nicht einschätzbar sind. Sie wären aber erheblich und daher sollte ein solches Szenario eher vermieden werden. Jedoch bezog sich unsere Einschätzung immer auf die aktuelle Rechtslage und keineswegs auf Zahlenmaterial der Hypo Alpe Adria, das uns angeblich vorliegen soll. Darüber hinaus ist klarzustellen, dass der KSV1870 als Gläubigerorganisation einen solchen Auftrag der Bank schon aus Kollisionsgründen nicht annehmen würde."