Brigitte Ederer ab Freitag in Aufsichtsrat der ÖBB-Holding
Brigitte Ederer ab Freitag in Aufsichtsrat der ÖBB-Holding
Infrastrukturministerin Doris Bures stockt Gremium auf
Der Aufsichtsrat der ÖBB bekommt äußerst kompetente Verstärkung.
Infrastrukturministerin Doris Bures wird bereits am kommenden Freitag die Spitzenmanagerin Brigitte Ederer in den Aufsichtsrat der ÖBB-Holding bestellen. Die Zahl der Kapitalvertreter wird damit von derzeit sieben auf acht aufgestockt. Für Bures ist Ederer, die im Vorjahr aus dem Konzernvorstand von Siemens ausschied, aufgrund "ihrer hohen Wirtschaftskompetenz geradezu die Idealbesetzung". Ein erfolgreiches Unternehmen brauche nicht nur einen kompetenten Vorstand, sondern "auch ein hoch qualifiziertes Aufsichtsgremium", erklärte Bures gegenüber dem KURIER.
Die Ministerin ist überzeugt, dass die ehemalige Wiener Finanz- und Wirtschaftsstadträtin auch "großes Verständnis und Gespür für die richtige Balance zwischen zurückhaltender öffentlicher Haushaltspolitik und der Notwendigkeit strategischer Investitionen zur Stärkung innovativer Strukturen" mitbringt.
Ederer ist derzeit in den Aufsichtsräten der Staatsholding ÖIAG, von Infineon und der Österreich-Tochter des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim vertreten.
Mit der Bestellung von Ederer in die ÖBB-Holding ist bei der Bahn somit auch das Regierungsziel erreicht, den Frauenanteil in den Kontrollgremien staatsnaher Unternehmen auf 25 Prozent zu steigern. Neben Ederer ist die Ex-Bankerin Gertrude Tumpel-Gugerell im Bahn-Aufsichtsrat.