Bundeskanzler Faymann: Regierung unterstützt Einrichtung eines Weisenrates zur Hypo Alpe Adria

Bundeskanzler Faymann: Regierung unterstützt Einrichtung eines Weisenrates zur Hypo Alpe Adria


Zahnspangen und Handwerkerbonus kommen - EU soll Ukraine auch wirtschaftlich unterstützen

 "Mit der Einführung des Handwerkerbonus und der Gratiszahnspange zeigt die Regierung, dass sie auch in wirtschaftlich harten Zeiten und trotz notwendiger Sparsamkeit Verbesserungen für die Bevölkerung ermöglicht", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, beim Pressefoyer nach dem Ministerrat im Parlament. "Die Zahnspange wird ab Juli 2015 bei medizinischer Notwendigkeit für alle Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Geburtstag gratis zur Verfügung stehen. Damit werden finanzielle Barrieren für den Zugang zur Zahngesundheit ein Stück mehr beseitigt. Mit dem Handwerkerbonus wollen wir die heimische Wirtschaft ankurbeln", so Faymann.

Zur aktuellen Situation in der Ukraine sagte der Bundeskanzler: "Österreich wird eine aktive Rolle innerhalb der Europäischen Union spielen, wenn es um die Unterstützung der Ukraine geht. Es geht nicht nur um die Voraussetzungen für eine demokratische Entwicklung, sondern auch um die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Die EU hat eine politische Verantwortung in dieser Region zu übernehmen. Auch der Internationale Währungsfond muss in die finanzielle Unterstützung eingebunden werden."

Auf Nachfrage zur weiteren Vorgangsweise in der Causa Hypo-Alpe Adria sprach sich der Bundeskanzler für die Einsetzung eines Weisenrates aus. "Nationalbank-Gouverneur Nowotny hat den Vorschlag gemacht, dass ein sogenannter Weisenrat die Rettungsaktion für die Hypo durchleuchten soll. Das soll freilich nicht von den Verursachern des Hypo-Debakels in Kärnten ablenken", so Faymann abschließend.