Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 153,8 Mrd. Euro
Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 153,8 Mrd. Euro
Überschuss von 49,9 Mrd. Euro für die EU28
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im Dezember 2013 ein Überschuss von 13,9 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +9,8 Mrd. im Dezember 2012. Im November 2013 hatte der Saldo +17,0 Mrd. betragen, gegenüber +12,5 Mrd. im November 2012. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Dezember 2013 einen Überschuss von 8,2 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber -2,4 Mrd. im Dezember 2012. Im November 2013 hatte der Saldo +3,1 Mrd. betragen, gegenüber -3,0 Mrd. im November 2012.
Im Jahr 2013 erzielte der Euroraum einen Überschuss von 153,8 Mrd. Euro, gegenüber +79,7 Mrd. im Jahr 2012. Die EU28 verzeichnete im Jahr 2013 einen Überschuss von 49,9 Mrd., gegenüber einem Defizit von 115,0 Mrd. im Jahr 2012.
EU28 - ausführliche Ergebnisse für Januar bis November 2013
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-351,4 Mrd. Euro im Januar-November 2013, gegenüber -388,4 Mrd. im Januar-November 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse anstieg (+354,0 Mrd., gegenüber +322,8 Mrd.).
Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Januar-November 2013 gegenüber Januar-November 2012, außer aus der Türkei (+3%). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Japan (-14%), Brasilien (-13%) sowie aus der Schweiz und Norwegen (je -12%) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU28 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+28%) und nach Südkorea (+6%) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge bei Ausfuhren nach Indien (-7%) und Japan (-4%).
Der Handelsüberschuss der EU28 mit der Schweiz erhöhte sich deutlich (+70,9 Mrd. Euro im Januar-November 2013, gegenüber +24,6 Mrd. im Januar-November 2012) und wies mit den USA (+84,3 Mrd., gegenüber 80,5 Mrd.), der Türkei (+25,8 Mrd., gegenüber +25,0 Mrd.) und Brasilien (+6,6 Mrd., gegenüber +1,4 Mrd.) einen etwas moderateren Anstieg auf. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-121,6 Mrd., gegenüber -136,8 Mrd.), Russland (-78,1 Mrd., gegenüber -82,6 Mrd.), Norwegen (-35,9 Mrd., gegenüber -47,0 Mrd.) und Japan (-2,5 Mrd., gegenüber -8,9 Mrd.).
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+185,5 Mrd. Euro im Januar-November 2013), gefolgt von den Niederlanden (+50,6 Mrd.), Irland (+34,6 Mrd.), Italien (+26,8 Mrd.), Belgien (+13,9 Mrd.), der Tschechischen Republik (+13,2 Mrd.) und Dänemark (+10,2 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-78,6 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-69,9 Mrd.), Griechenland (-17,9 Mrd.) und Spanien (-14,4 Mrd.).