Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 17,1 Mrd. Euro

Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 17,1 Mrd. Euro


Überschuss von 3,4 Mrd. Euro für die EU28

Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im November 2013 ein Überschuss von 17,1 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +12,5 Mrd. im November 2012. Im Oktober 2013 hatte der Saldo +16,8 Mrd. betragen, gegenüber +9,6 Mrd. im Oktober 2012. Im November 2013 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) gegenüber Oktober 2013 um 0,2% und die Einfuhren um 1,3%. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im November 2013 einen Überschuss von 3,4 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der übrigen Welt auf, gegenüber -3,0 Mrd. im November 2012. Im Oktober 2013 hatte der Saldo +4,8 Mrd. betragen, gegenüber -10,2 Mrd. im Oktober 2012. Im November 2013 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) gegenüber Oktober 2013 um 0,6% und die Einfuhren um 1,4%.

EU28 - ausführliche Ergebnisse für Januar bis Oktober 2013

Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-321,3 Mrd. Euro im Januar-Oktober 2013, gegenüber -351,6 Mrd. im Januar-Oktober 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse anstieg (+322,1 Mrd., gegenüber +287,0 Mrd.).

Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Januar-Oktober 2013 gegenüber Januar-Oktober 2012, außer aus der Türkei (+3%) und aus Indien (0%). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Japan und Brasilien (je -14%), der Schweiz (-13%) und aus Norwegen (-12%) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU28 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+31%) sowie nach Südkorea und in die Türkei (je +4%) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge bei Ausfuhren nach Indien (-6%) sowie in die USA und nach Japan (je -3%).

Der Handelsüberschuss der EU28 mit der Schweiz erhöhte sich deutlich (+66,5 Mrd. Euro im Januar-Oktober 2013, gegenüber +20,7 Mrd. im Januar-Oktober 2012) und wies mit den USA (+77,1 Mrd., gegenüber 72,9 Mrd.), der Türkei (+23,7 Mrd., gegenüber +22,6 Mrd.) und Brasilien (+6,4 Mrd., gegenüber +1,1 Mrd.) einen etwas moderateren Anstieg auf. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-110,6 Mrd., gegenüber -124,1 Mrd.), Russland (-72,1 Mrd., gegenüber -76,1 Mrd.), Norwegen (-32,8 Mrd., gegenüber -43,5 Mrd.) und Japan (-2,1 Mrd., gegenüber -8,2 Mrd.).

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+166,3 Mrd. Euro im Januar-Oktober 2013), gefolgt von den Niederlanden (+45,5 Mrd.), Irland (+31,3 Mrd.), Italien (+23,7 Mrd.), Belgien und der Tschechischen Republik (je +11,9 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-66,5 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-63,5 Mrd.), Griechenland (-16,2 Mrd.) und Spanien (-12,8 Mrd.).