Industrieproduktion im Euroraum um 1,8% gestiegen
Industrieproduktion im Euroraum um 1,8% gestiegen
Anstieg um 1,5% in der EU28
Im November 2013 stieg die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber Oktober 2013 im Euroraum (ER17) um 1,8% und in der EU28 um 1,5%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Oktober war die Industrieproduktion um 0,8% bzw. 0,5% zurückgegangen.
Im November 2013 nahm die Industrieproduktion gegenüber November 2012 sowohl im Euroraum als auch in der EU28 um 3,0% zu.
Monatsvergleich
Im November 2013 stieg die Produktion von Investitionsgütern gegenüber Oktober 2013 im Euroraum um 3,0% und in der EU28 um 2,6%. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 2,2% bzw. 1,5% zu. Die Produktion im Energiesektor erhöhte sich im Euroraum um 1,8% und in der EU28 um 1,2%. Die Produktion von Verbrauchsgütern stieg um 1,4% bzw. 0,9%. Die Produktion von Vorleistungsgütern nahm im Euroraum um 1,0% und in der EU28 um 0,8% zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in sechzehn Mitgliedstaaten, blieb in drei stabil und fiel in sechs. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+11,7%), Schweden (+6,4%), Malta (+3,8%), Kroatien (+3,0%), die Niederlande (+2,5%) und Deutschland (+2,4%) und die größten Rückgänge Litauen (-3,5%), Dänemark (-3,0%) und Griechenland (-2,2%).
Jahresvergleich
Im November 2013 stieg die Produktion von Investitionsgütern gegenüber November 2012 im Euroraum um 4,4% und in der EU28 um 4,7%. Die Produktion von Vorleistungsgütern erhöhte sich um 3,3% bzw. 3,5%. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 3,1% und in der EU28 um 2,7% zu. Die Produktion im Energiesektor ging um 0,5% bzw. 1,4% zurück. Die Produktion von Gebrauchsgütern fiel im Euroraum um 0,8% und in der EU28 um 0,3%.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in neunzehn Mitgliedstaaten und fiel in sechs. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+13,2%), die Slowakei (+12,7%), die Tschechische Republik (+8,8%) und Rumänien (+8,7%) und die stärksten Rückgänge Malta (-8,6%) und Griechenland (-6,2%).