Industrieproduktion im Euroraum um 0,5% gefallen
Industrieproduktion im Euroraum um 0,5% gefallen
Rückgang um 0,2% in der EU28
Im September 2013 fiel die saisonbereinigte Industrieproduktion gegenüber August 2013 im Euroraum (ER17) um 0,5% und in der EU28 um 0,2%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im August stieg die Industrieproduktion um 1,0% bzw. 0,6%.
Im September 2013 erhöhte sich die Industrieproduktion gegenüber September 2012 im Euroraum um 1,1% und in der EU28 um 1,2%.
Monatsvergleich
Im September 2013 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern gegenüber August 2013 im Euroraum um 2,6% und in der EU28 um 1,6%. Die Produktion von Investitionsgütern verringerte sich um 1,0% bzw. 0,2%. Die Produktion von Vorleistungsgütern ging im Euroraum um 0,8% und in der EU28 um 0,5% zurück. Die Produktion von Verbrauchsgütern sank im Euroraum um 0,2%, stieg jedoch in der EU28 um 0,4%. Die Produktion im Energiesektor nahm um 1,3% bzw. 0,4% zu. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, fiel die Industrieproduktion in zwölf Mitgliedstaaten und stieg in dreizehn an. Die größten Rückgänge meldeten Portugal (-11,2%), Luxemburg (-4,1%), Kroatien (-3,3%) und die Tschechische Republik (-2,8%) und die höchsten Anstiege Irland (+2,9%), Rumänien (+2,4%), Ungarn (+1,8%) und Polen (+1,4%).
Jahresvergleich
Im September 2013 stieg die Produktion von Verbrauchsgütern gegenüber September 2012 im Euroraum um 2,2% und in der EU28 um 1,7%. Die Produktion von Vorleistungsgütern nahm um 0,9% bzw. 1,0% zu. Die Produktion von Investitionsgütern erhöhte sich im Euroraum um 0,8% und in der EU28 um 1,9%. Die Produktion im Energiesektor sank um 0,5% bzw. 1,1%. Die Produktion von Gebrauchsgütern verringerte sich im Euroraum um 1,3% und in der EU28 um 1,1%. Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, stieg die Industrieproduktion in sechszehn Mitgliedstaaten und fiel in neun. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+11,7%), Rumänien (+8,9%), die Slowakei (+7,5%) und Polen (+5,6%) und die stärksten Rückgänge Luxemburg (-4,0%), Kroatien (-3,9%) und Italien (-3,0%).