Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 7,1 Mrd. Euro
Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 7,1 Mrd. Euro
Defizit von 2,8 Mrd. Euro für die EU28
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im August 2013 ein Überschuss von 7,1 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +4,6 Mrd. im August 2012. Im Juli 2013 betrug der Saldo +18,0 Mrd., gegenüber +13,8 Mrd. im Juli 2012. Im August 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum Juli 2013 um 1,0% und die Einfuhren um 0,2%. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im August 2013 ein Defizit im Warenverkehr mit der übrigen Welt von 2,8 Mrd. Euro auf, gegenüber -14,9 Mrd. im August 2012. Im Juli 2013 betrug der Saldo +10,3 Mrd., gegenüber +1,2 Mrd. im Juli 2012. Im August 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum Juli 2013 um 0,3%, während die Einfuhren um 1,1% fielen.
EU28 - ausführliche Ergebnisse für Januar bis Juli 2013
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-221,7 Mrd. Euro im Januar-Juli 2013 gegenüber -244,0 Mrd. im Januar-Juli 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse anstieg (+233,3 Mrd. gegenüber +200,3 Mrd.).
Die Einfuhren in die EU28 aus den wichtigsten Partnerländern verringerten sich im Januar-Juli 2013 gegenüber Januar-Juli 2012, außer aus der Türkei (+4%) und aus Indien (+1%). Die deutlichsten Rückgänge wurden bei den Einfuhren aus Japan (-17%), Brasilien (-14%), Norwegen (-11%) und Südkorea (-9%) registriert. Im Hinblick auf die Ausfuhren der EU28 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei Ausfuhren in die Schweiz (+33%) und die Türkei (+7%) verzeichnet, während die deutlichsten Rückgänge bei Ausfuhren in die USA, nach Japan und Indien (je -3%) gemeldet wurden.
Der Handelsüberschuss der EU28 mit der Schweiz erhöhte sich deutlich (+50,1 Mrd. Euro im Januar-Juli 2013 gegenüber +23,5 Mrd. im Januar-Juli 2012) und wies mit den USA (+52,5 Mrd. gegenüber +49,4 Mrd.), der Türkei (+17,4 Mrd. gegenüber +15,4 Mrd.) und Brasilien (+4,5 Mrd. gegenüber +0,4 Mrd.) einen etwas moderateren Anstieg auf. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit China (-72,9 Mrd. gegenüber -81,4 Mrd.), Russland (-51,0 Mrd. gegenüber -53,2 Mrd.), Norwegen (-24,2 Mrd. gegenüber -32,0 Mrd.) und Japan (-1,3 Mrd. gegenüber -6,9 Mrd.).
Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+114,4 Mrd. Euro im Januar-Juli 2013), gefolgt von den Niederlanden (+32,7 Mrd.), Irland (+22,3 Mrd.), Italien (+18,3 Mrd.) und Belgien (+10,9%). Frankreich (-44,2 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt vom Vereinigten Königreich (-38,0 Mrd.) und Griechenland (-11,1 Mrd.).