Mehr Österreicher in Offshore-Leaks-Datenbank als bekannt
NEWS: Mehr Österreicher in Offshore-Leaks-Datenbank als bekannt
Aktuelle Bilanz der NEWS-Recherchen - 38 Personen aus Österreich, 94 Offshore-Firmen mit Österreich-Bezug und 32 Briefkastenfirmen mit Geschäftsbeziehungen zu Austro-Banken
Die Zahl der Österreicher und Briefkasten-Firmen mit Österreich-Bezug in der Offshore-Leaks-Datenbank ist höher als bekannt. Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner morgen erscheinenden Ausgabe über den aktuellen Stand der Recherchen. Diesen zufolge scheinen in den Offshore-Leaks-Daten 38 Österreicher oder Personen mit Adresse in Österreich auf. 94 Offshore-Firmen mit Österreich-Bezug konnten bisher identifiziert werden. Dazu kommen weitere - vorerst - 32 Briefkastenfirmen, die in Geschäftsbeziehung zu österreichischen Banken oder deren Töchtern standen.
Die Diskrepanz zu den zuletzt kolportierten Zahlen erklärt sich daraus, dass in jenem Teil der Offshore-Leaks-Daten, die das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) vor wenigen Tagen ins Internet gestellt hat, wichtige Hintergrundinformationen wie E-Mails oder Firmendokumente nicht enthalten sind. NEWS, das vom ICIJ als einziges Partnermedium in Österreich ausgewählt wurde, hat auch auf diese Daten Zugriff.
NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe mehrere neue österreichische Offshore-Fälle, die auch zwei heimische Bankinstitute betreffen.