Zahl der Erwerbstätigen im Euroraum um 0,5% und in der EU27 um 0,2% gefallen

Zahl der Erwerbstätigen im Euroraum um 0,5% und in der EU27 um 0,2% gefallen


-1,0% bzw. -0,4% gegenüber dem ersten Quartal 2012

Die Zahl der Erwerbstätigen fiel im ersten Quartal 2013 im Euroraum (ER17) um 0,5% und in der EU27 um 0,2% gegenüber dem Vorquartal, laut Schätzungen im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen, die von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht werden. Im vierten Quartal 2012 ging die Beschäftigung im Euroraum um 0,3% und in der EU27 um 0,1% zurück. Diese Zahlen sind saisonbereinigt.

Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm die Beschäftigung im ersten Quartal 2013 im Euroraum um 1,0% und in der EU27 um 0,4% ab (nach -0,8% bzw. -0,5% im vierten Quartal 2012). Eurostat schätzt, dass im ersten Quartal 2013 in der EU27 insgesamt 221,9 Millionen Menschen, davon 145,1 Millionen im Euroraum, erwerbstätig waren. Diese Zahlen sind saisonbereinigt.

Die vierteljährlichen Erwerbstätigenzahlen vermitteln ein Bild des Arbeitseinsatzes, das mit den Entstehungs- und Verteilungsrechnungen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen in Einklang steht.

Beschäftigungswachstum in den Mitgliedstaaten

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten Litauen (2,4%), Estland (2,3%) und Lettland (1,0%) die höchsten Wachstumsraten im Vergleich zum Vorquartal, während Griechenland (-2,3%), Portugal (-2,2%), Spanien und Zypern (je-1,3%) sowie Italien (-1,2%) die stärksten Rückgänge meldeten.