Erste Bank sieht bei CLC hohes Risiko
Erste Bank sieht bei CLC hohes Risiko
Ergebnismässig massiv unter Druck steht weiterhin das im Prime Market an der Wr. Börse gelistete Unternehmen CLC AG. Die heute bekannt gegebenen Halbjahreszahlen waren mit einer Betriebsleistung von EUR 14,1 Mio. (+107%) und einem ausgewiesenen EBIT von EUR –5,9 Mio. massiv in den roten Zahlen. Das Ergebnis wurde nach Unternehmensangaben durch Restrukturierungs- und Marktaufbaukosten in der Höhe von ca. EUR 3,5 Mio. in den ersten 6 Monaten allerdings einmalig belastet. Nichtsdestotrotz wurden damit weiterhin auch operativ laufende Verluste geschrieben, wobei sich diese im 2. Halbjahr durch die deutlichen Einsparungen bei der dt. Tochtergesellschaft Camelot deutlich verbessern sollen. Das Eigenkapital der Konzernbilanz bleibt aufgrund einer Kapitalerhöhung durch die Einbringung von Camelot-Aktien mit ca. EUR 3,0 Mio. positiv. Der weitere Verlauf der Gesellschaft ist jedenfalls wesentlich vom Ergebnis im 2. Halbjahr abhängig.
Nach österreichischem HGB wird noch deutlich mehr Eigenkapital ausgewiesen. Der gemäss US-GAAP obligatorische Impairment Test wird von der Gesellschaft per 31.12.2002 durchgeführt. Die Liquiditätslage zum 1. Halbjahr hat sich mit EUR 3,5 Mio. zwar gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2001 (EUR 8,7 Mio.) deutlich verschlechtert, lt. Management soll es aufgrund der Ausgabemöglichkeit weiterer Unternehmensanteile noch Finanzierungsspielraum geben. Wir möchten trotzdem auf das hohe Risiko der Gesellschaft, v.a. auch aufgrund des kurzen Track Records als börsenotiertes Unternehmen und der raschen Expansion, hinweisen. Auch die Zugehörigkeit zum Prime Market dürfte aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung derzeit in Frage gestellt sein, wobei CLC allerdings auch weiterhin die Publikationsanforderungen dieses Segments erfüllen möchte.
Ergebnismässig massiv unter Druck steht weiterhin das im Prime Market an der Wr. Börse gelistete Unternehmen CLC AG. Die heute bekannt gegebenen Halbjahreszahlen waren mit einer Betriebsleistung von EUR 14,1 Mio. (+107%) und einem ausgewiesenen EBIT von EUR –5,9 Mio. massiv in den roten Zahlen. Das Ergebnis wurde nach Unternehmensangaben durch Restrukturierungs- und Marktaufbaukosten in der Höhe von ca. EUR 3,5 Mio. in den ersten 6 Monaten allerdings einmalig belastet. Nichtsdestotrotz wurden damit weiterhin auch operativ laufende Verluste geschrieben, wobei sich diese im 2. Halbjahr durch die deutlichen Einsparungen bei der dt. Tochtergesellschaft Camelot deutlich verbessern sollen. Das Eigenkapital der Konzernbilanz bleibt aufgrund einer Kapitalerhöhung durch die Einbringung von Camelot-Aktien mit ca. EUR 3,0 Mio. positiv. Der weitere Verlauf der Gesellschaft ist jedenfalls wesentlich vom Ergebnis im 2. Halbjahr abhängig.
Nach österreichischem HGB wird noch deutlich mehr Eigenkapital ausgewiesen. Der gemäss US-GAAP obligatorische Impairment Test wird von der Gesellschaft per 31.12.2002 durchgeführt. Die Liquiditätslage zum 1. Halbjahr hat sich mit EUR 3,5 Mio. zwar gegenüber dem Bilanzstichtag 31.12.2001 (EUR 8,7 Mio.) deutlich verschlechtert, lt. Management soll es aufgrund der Ausgabemöglichkeit weiterer Unternehmensanteile noch Finanzierungsspielraum geben. Wir möchten trotzdem auf das hohe Risiko der Gesellschaft, v.a. auch aufgrund des kurzen Track Records als börsenotiertes Unternehmen und der raschen Expansion, hinweisen. Auch die Zugehörigkeit zum Prime Market dürfte aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung derzeit in Frage gestellt sein, wobei CLC allerdings auch weiterhin die Publikationsanforderungen dieses Segments erfüllen möchte.