ALPINE: Vertiefende Gespräche mit dem Eigentümer zum Thema "Sommerliquidität"

ALPINE: Vertiefende Gespräche mit dem Eigentümer zum Thema "Sommerliquidität"


"Gemeinsam mit dem Eigentümer FCC werden wir festlegen, auf welche Art die zu erwartenden Liquiditätsbedürfnisse bedient werden."

Wie in der Baubranche üblich ist die Liquiditätsdecke in der ersten Jahreshälfte dünner als in der zweiten, da die Baustellen nach dem Winter anlaufen und es notwendig ist, Material, Maschinen und Arbeitskräfte vorzufinanzieren. Bei ALPINE wird es wie in der Finanzplanung erwartet im Sommer zu diesem branchenüblichen hohen Liquiditätsbedarf kommen.

"Ursprünglich war vorgesehen, diesen für den Sommer zu erwartenden Liquiditätsbedarf mit den Erlösen aus den mit den Gläubigern vereinbarten Asset-Verkäufen zu finanzieren. Diese Asset-Sales sind am Weg", sagte Arnold Schiefer, CEO der ALPINE Holding GmbH. Wenn es gelingt, diesen Cash-Bedarf ohne Asset Sales zu bewältigen, könnten Verkäufe auch erst nach dem Sommer erfolgen. "Gemeinsam mit dem Eigentümer FCC werden wir nun festlegen, auf welche Art die zu erwartenden Liquiditätsbedürfnisse bedient werden: durch den Verkauf der Assets, Bridge-financing über Banken, Kosteneinsparungen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten. Diese Diskussion ist zuallererst intern zu führen, wie bei jedem anderen Unternehmen auch. FCC ist bisher schon immer voll hinter Alpine gestanden und ist allen Verpflichtungen nachgekommen. FCC hat den größten Teil der Vereinbarung und der finanziellen Zusagen bereits umgesetzt und schon 200 Mio. Euro für die Umsetzung des Alpine-Zukunfstprogramms bereitgestellt. Weitere im Rahmen der Vereinbarung zugesagte Finanzmittel können von Alpine bei Bedarf abgerufen werden", erklärte Schiefer.

Die gute Botschaft: "Die Asset sind noch da und haben ja ihren Wert. Die Verkaufsprozesse sind bereits am Laufen, das Interesse ist groß und erste Angebote werden bereits bearbeitet.", sagte CEO Arnold Schiefer. In der Zwischenzeit arbeiten wir mit Hochdruck auf unseren Baustellen, an der Neuausrichtung des Unternehmens und am Schließen der Cash-Burner im Ausland. So konnte beispielsweise ALPINE Bulgaria bereits verkauft werden. Ebenso wie einzelne Projekte. Depeschen, die zwischen Botschaften, Ministerien und den Journalisten kursieren, möchte ich nicht weiter kommentieren", bezog sich der ALPINE Chef auf aktuelle Medienberichte. "Leider erleichtern solche Berichte unsere tägliche Arbeit nicht. Ich werde aber innerhalb der nächsten 14 Tage mit dem Eigentümer in Madrid persönlich darüber reden", schließt Schiefer.