Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 10,4 Mrd. Euro

Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 10,4 Mrd. Euro


Überschuss von 1,8 Mrd. Euro für die EU27

Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER17) im Februar 2013 ein Überschuss von 10,4 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +1,3 Mrd. im Februar 2012. Im Januar 2013 betrug der Saldo -4,7 Mrd., gegenüber -9,2 Mrd. im Januar 2012. Im Februar 2013 stiegen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum Januar 2013 um 0,1%, während die Einfuhren um 2,1% fielen.

Die EU27 wies nach ersten Schätzungen im Februar 2013 einen Überschuss im Warenverkehr mit der übrigen Welt von 1,8 Mrd. Euro auf, gegenüber -13,1 Mrd. im Februar 2012. Im Januar 2013 betrug der Saldo -16,8 Mrd., gegenüber -25,0 Mrd. im Januar 2012. Im Februar 2013 nahmen die Ausfuhren (saisonbereinigt) im Vergleich zum Januar 2013 um 0,1% und die Einfuhren um 2,3% ab.

EU27 - ausführliche Ergebnisse für Januar 2013

Das Defizit der EU27 beim Handel mit Energie verringerte sich (-34,7 Mrd. Euro im Januar 2013 gegenüber -36,2 Mrd. im Januar 2012), während der Überschuss für Industrieerzeugnisse (+18,1 Mrd. gegenüber +14,4 Mrd.) stieg. Die Ausfuhren der EU27 in die wichtigsten Partnerländer nahmen im Januar 2013 gegenüber Januar 2012 zu, außer nach Indien (-10%). Die deutlichsten Zunahmen wurden für Ausfuhren nach der Türkei (+13%), Russland (+11%) und Norwegen (+10%) registriert. In Hinblick auf die Einfuhren in die EU27 zeigten sich unterschiedliche Tendenzen. Die höchsten Zunahmen wurden bei den Einfuhren aus der Türkei (+11%) und Russland (+7%) verzeichnet und die stärksten Rückgänge mit Norwegen und Japan (je -12%).

Der Handelsüberschuss der EU27 mit den USA (+5,9 Mrd. Euro im Januar 2013 gegenüber +5,1 Mrd. im Januar 2012) und der Schweiz (+5,6 Mrd. gegenüber +4,7 Mrd.) erhöhte sich. Das Handelsdefizit der EU27 nahm mit China (-14,5 Mrd. gegenüber -14,8 Mrd.), Norwegen (-3,8 Mrd. gegenüber -5,3 Mrd.) und Japan (-0,4 Mrd. gegenüber -1,3 Mrd.) ab, stieg aber mit Russland (-10,4 Mrd. gegenüber -9,9 Mrd.).

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+13,6 Mrd. Euro im Januar 2013), gefolgt von den Niederlanden (+4,8 Mrd.) und Irland (+2,3 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-8,9 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-8,2 Mrd.) und Spanien (-3,2 Mrd.).