Industrieproduktion im Euroraum und in der EU27 um 0,4% gestiegen
Industrieproduktion im Euroraum und in der EU27 um 0,4% gestiegen
Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im Februar 2013 gegenüber Januar 2013 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 um 0,4%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Januar nahm die Produktion um 0,6% bzw. 0,5% ab.
Gegenüber Februar 2012 ging die Industrieproduktion im Februar 2013 im Euroraum um 3,1% und in der EU27 um 2,5% zurück.
Monatsvergleich
Gegenüber Januar 2013 stieg die Produktion im Energiesektor im Februar 2013 im Euroraum um 2,6% und in der EU27 um 1,8%. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm im Euroraum um 1,3% zu und blieb in der EU27 stabil. Die Produktion von Investitionsgütern erhöhte sich um 0,9% bzw. 0,6%. Die Produktion von Vorleistungsgütern ging im Euroraum um 0,1% zurück, stieg aber in der EU27 um 0,2%. Die Produktion von Verbrauchsgütern fiel um 1,5% bzw. 1,3%.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten zehn eine ansteigende und zwölf eine rückläufige Industrieproduktion. Die höchsten Anstiege meldeten die Niederlande und Slowenien (je +3,4%), die Tschechische Republik (+1,6%) und Portugal (+1,3%) und die stärksten Rückgänge Estland und Malta (je -3,9%), Litauen (-3,7%) und Dänemark (-3,0%)
Jahresvergleich
Gegenüber Februar 2012 fiel die Produktion im Energiesektor im Februar 2013 im Euroraum um 6,1% und in der EU27 um 5,9%. Die Produktion von Gebrauchsgütern ging um 4,8% bzw. 4,5% zurück. Die Produktion von Investitionsgütern nahm im Euroraum um 3,5% und in der EU27 um 2,8% ab. Die Produktion von Vorleistungsgütern wies einen Rückgang von 3,0% bzw. 2,5% auf. Die Produktion von Verbrauchsgütern nahm im Euroraum um 0,1% und in der EU27 um 0,7% zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten sechzehn eine rückläufige und sechs eine ansteigende Industrieproduktion. Die stärksten Rückgänge meldeten Finnland (-7,5%), Spanien (-6,5%), Griechenland (-3,9%) und Italien (-3,8%) und die höchsten Anstiege Rumänien (+6,5%), Bulgarien (+5,1%) und Slowenien (+3,3%).