Austrian Power Grid: Vorstandsbestellung von Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer
Austrian Power Grid: Vorstandsbestellung von Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer
- Aufsichtsrat reagiert strategisch auf die wachsenden Aufgaben im Übertragungsnetzbereich
- Aufsichtsratspräsident Schaschl: "Wir setzen auf eine Top- Managerin mit hervorragendem Energie-Track-Record"
Der Aufsichtsrat hat heute Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer zum Mitglied des Vorstands bestellt, in dem sie ab Anfang 2014 ihre neue Funktion als Vorstandsvorsitzende aufnehmen wird.
Die erneute Bestellung eines dritten Vorstandes ist eine zukunftsorientierte Entscheidung des APG-Aufsichtsrates, die dem gestiegenen Stellenwert und den damit bevorstehenden unternehmerischen Herausforderungen der Austrian Power Grid AG (APG) folgt. Die Bestellung erfolgte auf Basis eines üblichen Ausschreibungsverfahrens, das durch Egon Zehnder International begleitet wurde. Unter den in- und ausländischen Kandidaten ist Dr. Baumgartner-Gabitzer eindeutig als bestqualifizierte Bewerberin hervorgegangen. Die Entscheidungen des Nominierungsausschusses und des Aufsichtsrates waren einstimmig.
Baumgartner-Gabitzer ist eine ausgewiesene Branchenexpertin. Sie kennt die österreichische Elektrizitätswirtschaft seit über 26 Jahren und ist seit fast 20 Jahren in leitenden Funktionen in diesem Wirtschaftszweig tätig. Seit 2007 ist sie im VERBUND-Vorstand unter anderem für die Bereiche Wasserkraft und Netz zuständig.
Vorstandsorganisation folgt dem gestiegenen Stellenwert der APG
Durch die Wiederaufstockung des Vorstandes, der sich neben Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer aus den bisherigen Mitgliedern Mag. Thomas Karall und DI Mag. (FH) Gerhard Christiner zusammensetzen wird, wird dem gestiegenen Geschäftsumfang und der zunehmenden Komplexität des Kerngeschäfts der Gesellschaft Rechnung getragen. Die Austrian Power Grid AG steht in den nächsten Jahren vor einem milliardenschweren Investitionsprogramm, um die Integration der erneuerbaren Energien und somit das Gelingen der Energiewende zu ermöglichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit in Österreich auf dem gewohnt hohen Niveau zu halten. Weiters hat die tiefgreifende Umgestaltung und die verstärkte Europäisierung des Energiesystems den Stellenwert der Übertragungsnetzbetreiber in den vergangenen Jahren fundamental verändert. Sie bilden nicht mehr ausschließlich das Rückgrat der Stromversorgung, sondern sind ins Zentrum der Energiewende gerückt und in wesentlicher Mitverantwortung bei der Ausgestaltung des europäischen Energieversorgungssystems.