Industrieproduktion im Euroraum um 0,7% gestiegen

Industrieproduktion im Euroraum um 0,7% gestiegen


Anstieg um 0,5% in der EU27

Die saisonbereinigte Industrieproduktion stieg im Dezember 2012 gegenüber November 2012 im Euroraum (ER17) um 0,7% und in der EU27 um 0,5%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im November ging die Produktion um 0,7% bzw. 0,6% zurück.

Gegenüber Dezember 2011 fiel die Industrieproduktion im Dezember 2012 im Euroraum um 2,4% und in der EU27 um 2,3%.

Der durchschnittliche Index der Industrieproduktion für 2012 fiel gegenüber 2011 im Euroraum um 2,4% und in der EU27 um 2,1%.

Monatsvergleich

Gegenüber November 2012 stieg die Produktion von Verbrauchsgütern im Euroraum um 2,0% und in der EU27 um 1,3%. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 2,0% bzw. 0,4% zu. Die Produktion von Investitionsgütern stieg im Euroraum um 1,3% und in der EU27 um 1,2%. Die Produktion von Vorleistungsgütern nahm um 0,2% bzw. 0,3% ab. Die Produktion im Energiesektor ging im Euroraum um 1,2% und in der EU27 um 0,4% zurück.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten vierzehn eine ansteigende und sechs eine rückläufige Industrieproduktion. In Spanien, Frankreich und Rumänien blieb sie stabil. Die höchsten Anstiege meldeten Irland (+8,5%) sowie Lettland und Slowenien (je +2,7%) und die stärksten Rückgänge die Slowakei (-4,4%) und Dänemark (-2,3%).

Jahresvergleich

Gegenüber Dezember 2011 fiel die Produktion von Vorleistungsgütern im Dezember 2012 sowohl im Euroraum als auch in der EU27 um 4,6%. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm um 3,9% bzw. 4,8% ab. Die Produktion von Investitionsgütern wies einen Rückgang von 2,9% im Euroraum und von 2,3% in der EU27 auf. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging um 1,3% bzw. 1,9% zurück. Die Produktion im Energiesektor stieg im Euroraum um 1,2% und in der EU27um 0,4%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten fünfzehn eine rückläufige und acht eine ansteigende Industrieproduktion. Die stärksten Rückgänge meldeten Spanien (-6,9%), Italien (-6,6%), die Tschechische Republik (-5,8%) und Polen (-5,4%) und die höchsten Anstiege Lettland (+10,7%), Malta (+10,3%) und Litauen (+9,1%).