Industrieproduktion im Euroraum und in der EU um 0,3% gefallen

Industrieproduktion im Euroraum und in der EU um 0,3% gefallen



Die saisonbereinigte Industrieproduktion1 fiel im November 2012 gegenüber Oktober 2012 sowohl im Euroraum2 (ER17) als auch in der EU272 um 0,3%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Oktober3 ging die Produktion um 1,0% bzw. 0,8% zurück.

Gegenüber November 2011 fiel die Industrieproduktion im November 2012 im Euroraum um 3,7% und in der EU27 um 3,3%.

Monatsvergleich

Gegenüber Oktober 2012 fiel die Produktion im Energiesektor im November 2012 im Euroraum um 1,6% und in der EU27 um 0,7%. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging in beiden Gebieten um 1,2% zurück. Die Produktion von Gebrauchsgütern nahm im Euroraum um 1,1% und in der EU27 um 1,4% ab. Die Produktion von Vorleistungsgütern fiel um 0,3% bzw. 0,4%. Die Produktion von Investitionsgütern stieg im Euroraum um 0,7% und in der EU27 um 0,5%.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten vierzehn eine rückläufige und sieben eine ansteigende Industrieproduktion. Die stärksten Rückgänge meldeten Slowenien (-4,0%), Portugal (-3,4%) und Spanien (-2,5%) und die höchsten Anstiege Estland (+4,7%), Lettland und die Niederlande (je +1,0%).

Jahresvergleich

Gegenüber November 2011 fiel die Produktion von Gebrauchsgütern im November 2012 im Euroraum um 7,7% und in der EU27 um 6,8%. Die Produktion von Vorleistungsgütern nahm um 4,8% bzw. 4,3% ab. Die Produktion von Investitionsgütern wies einen Rückgang um 4,4% im Euroraum und um 3,7% in der EU27 auf. Die Produktion von Verbrauchsgütern ging um 3,0% bzw. 2,7% zurück. Die Produktion im Energiesektor stieg um 0,5% im Euroraum, fiel aber um 0,6% in der EU27.

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten sechzehn eine rückläufige und fünf eine ansteigende Industrieproduktion. Die stärksten Rückgänge meldeten Italien (-7,6%), Spanien (-7,2%) und Irland (-6,6%) und die höchsten Anstiege Litauen (+8,9%), Estland (+6,5%) und Malta (+6,1%).