Stronach vergleicht Niederösterreich mit Diktatur

ÖSTERREICH: Stronach vergleicht Niederösterreich mit Diktatur


Der Milliardär will bei der Landtagswahl in Niederösterreich groß aufmischen und der ÖVP die Absolute nehmen

Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH sorgt Milliardär Frank Stronach zum Auftakt des Wahlkampfs in Niederösterreich für Wirbel. Auf die Frage, ob er Erwin Pröll die absolute Mehrheit kosten wird, antwortete Stronach: "Wir hoffen das, ja. Eine Diktatur ist immer schlecht für ein Land. Denn derzeit kann man in NÖ nur vorwärtskommen, wenn man ein schwarzes Parteibuch besitzt."

Da aber Niederösterreich ein sehr wichtiges Bundesland sei, werde er selbst auf der Liste stehen und sich persönlich engagieren. Insgesamt werde das Team Stronach einen intensiven Wahlkampf betreiben.

Hart kritisiert der Austro-Kanadier die derzeitige Situation im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs. "Niederösterreich ist das Land mit dem größten Schuldenberg. Es ist doch klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich bin bereit, mit guten Lösungsvorschlägen mitzuhelfen."