Versicherungs-Check zum Jahreswechsel
KONSUMENT: Versicherungs-Check zum Jahreswechsel
Wo man bei Versicherungen den Sparstift ansetzen kann
Nahezu quer durch alle Versicherungssparten gibt es Polizzen, die überflüssig oder unpassend sind. Mit dem Start in das neue Jahr rät der Verein für Konsumenteninformation (VKI) dazu, die vorhandenen Versicherungsverträge auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen. Die Mutter aller Regeln: Eine Versicherung ist nur dann sinnvoll, wenn es auch ein Risiko gibt.
Tipps der VKI-Versicherungsexpertin Gabi Kreindl:
- Versichern nur bei Risiko: Eine Versicherung ist immer dann empfehlenswert, wenn ein Risiko an den Versicherer übertragen werden soll. Das Versicherungsprinzip: Viele zahlen einen Geldbetrag in einen Topf ein und diejenigen, die ein Schaden trifft, erhalten daraus einen finanziellen Schadensausgleich. Vorrangig sollten existenzbedrohende Risiken abgesichert werden.
- Notwendig: Eine Privathaftpflichtversicherung, eine Risikoablebensversicherung für junge Familien und auch Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen können vor finanziellem Ruin bewahren und sind daher sinnvoll und brauchbar.
- Verzichtbar: Manche Versicherungen erweisen sich bei näherer Überlegung als unnötig und sind daher verzichtbar. Ist es tatsächlich existenzgefährdend, wenn die Skier oder das Handy gestohlen werden? Hohe Prämien, steigende Selbstbehalte und eine Menge Ausschlüsse stehen oft in keiner Relation zum Risiko.
- Doppelt versichert: Auch Doppelversicherungen, beispielsweise über den Autofahrerclub und die Kreditkarte, sollten vermieden werden. Gezahlt wird auch bei Mehrfachversicherung nur einmal.
- Unnötige Zusätze: Eine weitere Möglichkeit, beim Versichern zu sparen, ist das Streichen unnötiger Polizzenzusätze wie beispielsweise ein Unfalltodzusatz in der Lebensversicherung. Hier wird bei Tod durch Unfall die Versicherungssumme verdoppelt. Die Absicherung der Hinterbliebenen sollte aber ohnehin ausreichend abgedeckt sein, ob nun der Tod durch Unfall eintritt oder aus einem anderen Grund.
- Umstellung der Zahlungsweise: Nicht zuletzt gibt es hier - wie Erhebungen des VKI in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben - großes Sparpotenzial. Vor allem bei der Lebensversicherung, aber auch bei der Kfz-Haftpflichtversicherung lohnt sich das Umstellen auf jährliche Zahlung.
SERVICE: Hilfreiche Tipps zum Versicherungs-Check gibt es im Jänner-KONSUMENT, auf www.konsument.at sowie im KONSUMENT-Buch "Polizzen-Check": www.konsument.at/polizzen-check.
Wo man bei Versicherungen den Sparstift ansetzen kann
Nahezu quer durch alle Versicherungssparten gibt es Polizzen, die überflüssig oder unpassend sind. Mit dem Start in das neue Jahr rät der Verein für Konsumenteninformation (VKI) dazu, die vorhandenen Versicherungsverträge auf ihre Sinnhaftigkeit zu prüfen. Die Mutter aller Regeln: Eine Versicherung ist nur dann sinnvoll, wenn es auch ein Risiko gibt.
Tipps der VKI-Versicherungsexpertin Gabi Kreindl:
- Versichern nur bei Risiko: Eine Versicherung ist immer dann empfehlenswert, wenn ein Risiko an den Versicherer übertragen werden soll. Das Versicherungsprinzip: Viele zahlen einen Geldbetrag in einen Topf ein und diejenigen, die ein Schaden trifft, erhalten daraus einen finanziellen Schadensausgleich. Vorrangig sollten existenzbedrohende Risiken abgesichert werden.
- Notwendig: Eine Privathaftpflichtversicherung, eine Risikoablebensversicherung für junge Familien und auch Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen können vor finanziellem Ruin bewahren und sind daher sinnvoll und brauchbar.
- Verzichtbar: Manche Versicherungen erweisen sich bei näherer Überlegung als unnötig und sind daher verzichtbar. Ist es tatsächlich existenzgefährdend, wenn die Skier oder das Handy gestohlen werden? Hohe Prämien, steigende Selbstbehalte und eine Menge Ausschlüsse stehen oft in keiner Relation zum Risiko.
- Doppelt versichert: Auch Doppelversicherungen, beispielsweise über den Autofahrerclub und die Kreditkarte, sollten vermieden werden. Gezahlt wird auch bei Mehrfachversicherung nur einmal.
- Unnötige Zusätze: Eine weitere Möglichkeit, beim Versichern zu sparen, ist das Streichen unnötiger Polizzenzusätze wie beispielsweise ein Unfalltodzusatz in der Lebensversicherung. Hier wird bei Tod durch Unfall die Versicherungssumme verdoppelt. Die Absicherung der Hinterbliebenen sollte aber ohnehin ausreichend abgedeckt sein, ob nun der Tod durch Unfall eintritt oder aus einem anderen Grund.
- Umstellung der Zahlungsweise: Nicht zuletzt gibt es hier - wie Erhebungen des VKI in der Vergangenheit immer wieder gezeigt haben - großes Sparpotenzial. Vor allem bei der Lebensversicherung, aber auch bei der Kfz-Haftpflichtversicherung lohnt sich das Umstellen auf jährliche Zahlung.
SERVICE: Hilfreiche Tipps zum Versicherungs-Check gibt es im Jänner-KONSUMENT, auf www.konsument.at sowie im KONSUMENT-Buch "Polizzen-Check": www.konsument.at/polizzen-check.