ATX: Für Euphorie ist es noch zu früh

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Hoch 5.818,57 Tief 5.768,29 Vortag 5.809,61

ATX: Für Euphorie ist es noch zu früh



Wie gewonnen, so zerronnen. Nach einer starken letzten Woche verlor der ATX dieses Mal 3,4%. Die Widerstände im Bereich 1.950-2.000 Punkte waren zu stark, so dass der österreichische Leitindex auf seine Unterstützungslinie bei 1.850 Punkten zurückfiel.

Das Positive ist, dass auch diese Linie gehalten hat. Mit der Einigung auf dem EU-Gipfel wird der ATX voraussichtlich einen neuen Anlauf nehmen, den seit März bestehenden Abwärtstrend zu durchbrechen. Die 200-Tage-Linie hat die 2.000-Punkte-Marke durchbrochen, flacht aber zunehmend ab, was positiv zu interpretieren ist.

Der MACD hat seine Signallinie erreicht, ist aber im Begriff zu drehen. Auch das aktuell noch leicht negative Momentum steigt wieder. Der DMI bestätigt, dass der aktuell negative Trend deutlich schwächer wird.

Für Euphorie ist es noch zu früh, allerdings gibt es nun wieder Anzeichen einer Trendwende. Im Fokus stehen die fallende Trendlinie (verläuft aktuell bei 1.950 Punkten), sowie die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 Tage (bei 1.970 Punkten) und 200 Tage (knapp unter 2.000 Punkte).