HAA: Erster Schritt zur planmäßigen Reprivatisierung

HAA: Erster Schritt zur planmäßigen Reprivatisierung



Entsprechend der Strategie der Hypo Alpe Adria hat die Bank einen ersten Schritt bei der planmäßigen Reprivatisierung ihres Südosteuropa Netzwerkes samt österreichischer Steuerungsholding gesetzt. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde die Deutsche Bank als Bestbieter beauftragt, die Reprivatisierung des Netzwerkes als Investmentbank führend zu begleiten und mit den Vorarbeiten zu beginnen.

Der gesamte Prozess ist auf einen Zeitraum angelegt, der eine geordnete und Wert erhaltende Überführung des Netzwerkes an einen privaten Eigentümer ermöglicht. Der Schritt erfolgt nach der erfolgreichen Umstrukturierung der Einheiten in SEE, wo das Netzwerk der Hypo Alpe Adria 6 Banken und 3 Leasinggesellschaften in 5 Ländern (Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina, Montenegro) mit einer Bilanzsumme von rund EUR 13 Mrd. umfasst. Das Netzwerk beschäftigt 4.600 Mitarbeiter, die in rund 260 Filialen über 1 Mio. Kunden betreuen und auch künftig von einer gemeinsamen Holding in Österreich gesteuert werden sollen.

Die Hypo Alpe Adria verfügt über eine bedeutende Marktposition in SEE und ist sich ihrer damit verbundenen Aufgabe und Verantwortung für Wirtschaft und Gesellschaft in der Region bewusst. Ziel der Reprivatisierung ist daher der Erhalt des Netzwerkes als Gesamtes und der Aufbauleistung und Reputation der Marke Hypo Alpe Adria.

Das SEE Netzwerk stellt in seiner aktuellen Zusammensetzung eine exzellente Möglichkeit dar, in einer wachstumsstarken, europaorientierten Zukunftsregion mit einer auf den Raum fokussierten Bankengruppe mit langjähriger Expertise aktiv zu werden. Unterstrichen wird diese Überzeugung von der aktuellen Unternehmenspolitik der Hypo Alpe Adria, die trotz schwierigem konjunkturellem Umfeld in Markt und Kunden investiert.