Jahresergebnisse 2001 - Umsatz gesteigert, EGT stark gesunken

Jahresergebnisse 2001 - Constantia-Iso AG in schwierigem Umfeld behauptet

Nach dem sehr erfolgreich verlaufenen Geschäftsjahr 2000 waren auch in der Constantia Iso AG die Auswirkungen des weltweiten Konjunkturrückganges speziell in den für uns sehr wichtigen Bereichen Bau- und Möbelindustrie deutlich spürbar. Die Ereignisse des 11. September führten in weiterer Folge auch zu einem Rückschlag in der Flugzeugindustrie. Erfreulich war lediglich die Entwicklung in der Ski- und Snowboardindustrie die auch 2001 wieder ein starkes Jahr hatte.

Vor diesem Hintergrund konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um 5% auf € 636 Mio. gesteigert werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ist jedoch von € 33 Mio. auf € 18 Mio. zurückgegangen.

Trotz des schwierigen Umfeldes wurden alle wesentlichen und zukunftsorientierten Investitionsvorhaben zügig fortgesetzt, um die Ausgangsbasis für den erwarteten Wirtschaftsaufschwung zu sichern.

Im Jahresverlauf 2001 ging der Aktienkurs von € 7,59 auf € 6,21 zurück, seit Jahresbeginn notieren die Aktien der Constantia Iso AG am neu geschaffenen „Prime Market“ an der Wiener Börse. In diesem Zeitraum (bis Mitte Mai) konnte die Aktie wieder um über 29% auf einen Jahreshöchststand von € 8,04 zulegen.

Der Vorstand wird aufgrund des Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2001 eine Ausschüttung in der Höhe von € 0,39 bestehend aus € 0,32 Dividende und € 0,07 Bonus je Aktie vorschlagen.

Das Produktportfolio der Constantia-Iso AG umfasst die Produktion und Verarbeitung von Holz- Faser und Spanplatten sowie die Entwicklung von Elektro- und Thermoisoliersystemen für den Maschinen und Generatorenbau, sowie die Produktion spezieller Verkleidungselemente für den Innenverbau von Automobilen, Schiffen und Flugzeugen. Abgerundet wird das Leistungsspektrum durch die Erzeugung von High Tech Kunststoffen, wie Speziallaminate zur Sanierung von Hochbauten und unterschiedliche Komponenten für die Ski und Tennisindustrie.

Im Konzern werden weltweit rund 4.600 Mitarbeiter beschäftigt.