Erste Bank bleibt bei Kaufen-Empfehlung und Kursziel 50 Euro
Erste Bank bleibt bei Kaufen-Empfehlung und Kursziel 50 Euro
Die Vienna Insurance Group präsentierte in dieser Woche die Zahlen zum ersten Quartal. Die verrechneten Bruttoprämien konnten um 2,9% auf EUR 2,6 Mrd. gesteigert werden, bei den abgegrenzten Nettoprämien erzielte man Zuwächse von 1,5%. Dass das Wachstum dieses Mal relativ bescheiden ausfiel, lag am starken Rückgang (-10,6%) an Einmalprämien im Lebensversicherungsgeschäft, das in erster Linie auf die gesetzliche Änderung der Mindestbindefrist in Österreich zurückzuführen ist. Insgesamt verzeichnete man in Österreich einen Rückgang an verrechneten Prämien von 1,3%. Während Tschechien und Polen Prämienzuwächse von 13,2% bzw. 46,3% verzeichnen konnten, musste sich die Slowakei mit einem geringen Wachstum von 3,7% begnügen. In Rumänien gingen die Prämieneinnahmen aufgrund der schwierigen Situation im KFZ Bereich um 2% zurück.
Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich um 7% auf EUR 142,8 Mio., unterm Strich blieb ein Konzernergebnis in Höhe von 109,1 Mio. (+7,8%). Das Management bestätigte das Ziel für das Gesamtjahr, das Vorsteuerergebnis um 10% steigern zu wollen, bei den Prämien werde weiterhin ein geringes einstelliges Plus erwartet. Da die Zahlen innerhalb unserer Erwartungen lagen und auch an der Guidance festgehalten wurde, gibt es aus unserer Sicht keinen Bedarf, die Schätzungen zu ändern. Wir bleiben bei unserer Kaufempfehlung und bestätigen unser Kursziel von EUR 50. Für Newsflow könnten eventuelle Akquisitionen sorgen, die das Unternehmen schon seit längerem anstrebt. Als mögliche Märkte für Zuwächse wurden einmal mehr Polen und Ungarn genannt.