Kaufempfehlung der Erste Bank bleibt aufrecht

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Kaufempfehlung der Erste Bank bleibt aufrecht



Die Vienna Insurance Group präsentierte in dieser Woche ihre Q3 Zahlen. Die verrechneten Prämien konnte nach neun Monaten um 7,1% auf EUR 6,5 Mrd. gesteigert werden, das Wachstum der abgegrenzten Prämien lag bei 10,1%. Als Wachstumstreiber fungierten so wie im ersten Halbjahr Polen mit einem Prämienplus von 31,7% und Tschechien mit einem Zuwachs von 7,6%. Aber auch in Österreich konnten die verrechneten Prämien um 6,2% gesteigert werden. In Rumänien hingegen verzeichnete man aufgrund der Bereinigung des Portfolios einen geplanten Prämienrückgang von 13%. Auf Ebene der Geschäftsbereiche lag die Lebensversicherung mit einem Prämienplus von 16,6% voran, die Bereiche Schaden/Unfall und Krankenversicherung konnte nur leicht zulegen (+0,3% bzw. 1,7%).

Das Finanzergebnis stieg um 23,2% auf EUR 895,7 Mio. und kompensierte damit die aufgrund der Naturkatastrophen stark gestiegenen Aufwendungen für Versicherungsfälle. Die dadurch entstandenen außerordentlichen Aufwendungen wurden mit EUR 180 Mio. brutto bzw. EUR 70 Mio. netto beziffert. Die Combined Ratio konnte dennoch unter 100% gehalten werden (98,2%). Das Vorsteuerergebnis konnte um 10,9% auf EUR 377,7 Mio. gesteigert werden, der Nettogewinn um 10,6% auf 291 Mio. Der Ergebnisausblick (+10% Vorsteuergewinn in 2010 und 2011) wurde bekräftigt.

Die guten Ergebnisse bestätigen unsere positive Meinung zur VIG Aktie. Unsere Schätzungen werden wir – wenn überhaupt – nur marginal anpassen. Aktuell rechnen wir mit einem EPS Anstieg von knapp 14%, was durchaus – und vor allem bei Ausbleiben von weiteren Naturkatastrophen – in Reichweite liegt. Unsere Kaufempfehlung bleibt aufrecht, ebenso wie unser Kursziel von EUR 44,5.