Zahlen zum 3. Quartal 2009/10 fielen insgesamt besser als erwartet aus
Zahlen zum 3. Quartal 2009/10 fielen insgesamt besser als erwartet aus
Die von der Immoeast berichteten Zahlen zum 3. Quartal 2009/10 fielen insgesamt besser als erwartet aus. Der Gewinn konnte gegenüber dem Vorquartal um 25% gesteigert werden, was neben um 7,3% höheren Mieterlösen im Wesentlichen auf Währungseffekte und geringere Steueraufwendungen zurückzuführen war. Der operative Cashflow stieg um 30,3% auf EUR 88,8 Mio. Die positive Entwicklung bei den Mieterlösen war zum Teil auf die Eröffnung des Shoppingcenters Rostokino Ende November zurückzuführen, an dem Immoeast aktuell mit 50% beteiligt ist, jedoch eine Kaufoption auf die verbleibenden Anteile besitzt. Rostokino ist derzeit zu 75% vermietet, für weitere 15% sind die Verhandlungen laut Unternehmen bereits weit fortgeschritten. Bei Vollvermietung geht das Management von jährlichen Mieterlösen iHv. EUR 100 Mio. aus. Der Einbruch beim EBITDA war neben höheren operativen Kosten auch auf eine Änderung beim Ausweis der Erlöse aus Immobilienverkäufen zurückzuführen, der jedoch gleichzeitig positive auf das Bewertungsergebnis wirkte. Der Buchwert/Aktie erhöhte sich um 1,8% auf EUR 6,80 und der NAV/Aktie um 1,6% auf EUR 7.43.
In unserem aktuellen Report haben wir unsere Empfehlung für die Aktie der Immoeast von Akkumulieren auf Kaufen erhöht und unser Kursziel leicht auf EUR 5,3 (5,2) angehoben. Die operative Entwicklung des Unternehmens in der ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs 2009/10 verlief im Rahmen unserer Erwartungen, was keine Änderungen bei unseren Gesamtjahresschätzungen notwendig machte. Die Aktie der Immoeast war in den letzten Wochen aufgrund eines Aktienüberhanges (polnischen Pensionsfonds, Constantia Packaging BV.) unter Druck geraten. Auf EBITDA Basis ist die Aktie derzeit billiger bewertet als ihre Vergleichsunternehmen, und auch der nach wie vor hohe Abschlag zum NAV signalisiert ein deutliches Aufwärtspotential.