Erste Bank sieht weiterhin nur begrenztes Potential für die SBO Aktie
Erste Bank sieht weiterhin nur begrenztes Potential für die SBO Aktie
SBO hat diese Woche finale Zahlen für 2009 präsentiert. Entsprechend der schweren Rezession sank der Umsatz um 35,3% auf EUR 251,6 Mio. Das Vorsteuer-Ergebnis sank überproportional um 71,6% auf EUR 23,5 Mio. Das Ergebnis nach Steuern erreichte EUR 15,3 Mio., minus 74% gegenüber dem Jahr 2008. Der Cashflow entwickelte sich sehr erfreulich und SBO konnte daher die Nettoverschuldung deutlich von EUR 77,7 Mio. auf EUR 49,7 Mio. reduzieren. Damit beläuft sich der Verschuldungsgrad zum Bilanzstichtag 2009 auf gerade einmal 21,6%.
Der Vorstand wird der kommenden Hauptversammlung eine Ausschüttung in Höhe von EUR 0,50 je Aktie vorschlagen. Dies deckt sich mit unseren Erwartungen. Für 2010 hat das Unternehmen keinen detaillierten Ausblick gewährt. CEO Grohmann geht kurzfristig von einem weiterhin volatilen Umfeld aus. Mittel- bis langfristig rechnet das Management aufgrund der steigenden Komplexität der Ölfeldservice Industrie mit steigenden Umsätzen und Ergebnissen. In Summe kann man sagen, dass SBO ein sehr gut positionierter Nischen-Player in der Ölfeldservice Industrie ist. Auch die Unternehmensperformance bezüglich Gewinne und Cashflow Entwicklung ist sehr überzeugend. Allerdings spiegelt sich diese sehr gute Positionierung auch in der Bewertung der SBO-Aktie an der Börse wider. Wir sehen daher weiterhin nur begrenztes Potential für die SBO Aktie. Kurzfristig bleibt die Ölpreisentwicklung der wesentliche Kurstreiber für die Aktie von SBO.