GLV gibt bekannt, dass 80,5% der ständig stimmberechtigten Aktien der Christ Water Technology AG in das freiwillige Angebot eingereicht wurden
GLV gibt bekannt, dass 80,5% der ständig stimmberechtigten Aktien der Christ Water Technology AG in das freiwillige Angebot eingereicht wurden
Der Vorstand von GLV Inc. ("GLV"; Symbol GLV.A, GLV.B / Toronto Stock Exchange) freut sich bekannt zu geben, dass mit heute 16:00 Uhr (Ortszeit Wien) 80,5% der ständig stimmberechtigten Aktien der Christ Water Technology AG ("CWT") von CWT Aktionäre in das am 13. Oktober 2009 veröffentlichte freiwillige Übernahmeangebot ("Angebot") der Eimco Water Technologies GmbH, einer indirekten Tochtergesellschaft der GLV, eingereicht wurden und dadurch die Bedingung des Angebots, die Mindestannahmequote von 75% zu erreichen, erfüllt wurde. Folglich wird die Transaktion wie geplant weiter abgewickelt und voraussichtlich am oder um den 27. November 2009 abgeschlossen sein.
Der Barkaufpreis für die bis zum 17. November 2009 eingereichten Aktien entspricht $85 Millionen (zum aktuellen Wechselkurs Euro/Kanadischer Dollar). Aktionäre der CWT, die das Angebot bislang noch nicht angenommen haben, können es zu gleichen Angebotsbedingungen weitere drei Monate gegen einen Kaufpreis von EUR3,35 je CWT Aktie annehmen.
Das Ziel von GLV ist, 100% der CWT Aktien zu einem Preis von EUR3,35 je CWT Aktie zu erwerben; dies entspricht einer zusätzlichen Gegenleistung in bar von ungefähr $20 Millionen (unter Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses Euro/Kanadischer Dollar). Nach Abschluss der Transaktion wird GLV auch eine Nettoverschuldung in Höhe von $48 Millionen übernehmen (gekürzt um den geschätzten Kassenbestand der CWT zum Abwicklungsstichtag zum derzeitigen Wechselkurs Euro/Kanadischer Dollar).
Der Prozess zur Kombination von CWT mit GLV's Water Treatment Group (Eimco Water Technologies, oder "EWT") wird Anfang Dezember 2009 begonnen. Der Vorstand von GLV schätzt, dass die anfallenden Restrukturierungskosten für die nächsten 24 Monate zwischen $20 und 30 Millionen liegen werden, um die Ertragskraft und Wirtschaftlichkeit an GLV's aktuelle interne Betriebsvorgaben anzugleichen und um die beiden Organisationen zu kombinieren. Anhand der aktuellen Auftragsbestände und des Marktpotentials von CWT, sowie der aktuellen Wechselkurse zwischen den verschiedenen benutzten Währungen, geht der Vorstand davon aus, dass GLV durch die Kombination von CWT und EWT nach Abschluss der Transaktion einen zusätzlichen Umsatz von ungefähr $275 Millionen während des ersten vollen Geschäftsjahres, endend am 31. März 2011, bringen wird. Der Vorstand geht von einer positiven Auswirkung auf den Gewinn pro GLV Aktie im Geschäftsjahr 2011 aus.
Die Kombination EWT/CWT wird zu einem vervollständigten, mehr werthaltigem Technologie-Portfolio, einer ausgeglicheneren Positionierung zwischen dem Industrie- und Kommunalsektor, einer gesteigerten Präsenz in Wachstumsmärkten - wie beispielsweise thermische Energieerzeugung, Meerwasserentsalzung, petrochemische, mikroelektronische und solarthermische Industrie - und einer verstärkten internationalen Präsenz, vor allem in Asien und Europa, führen.
Gemäss den Bestimmungen des österreichischen Übernahmegesetzes , haben Aktionäre, die mit der Änderung der Mindestannahmequote von 90% auf 75% nicht einverstanden sind, bis zum Ende der Annahmefrist (17. November 2009 um 16:00 Uhr, Ortszeit Wien) ein Widerspruchsrecht in Bezug auf bereits ins Angebot eingereichte Aktien. Bis jetzt sind GLV keine Aktionäre bekannt, die von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch gemacht haben. Alle Widerspruchserklärungen, die am oder vor dem 17. November 2009 von der Post abgestempelt wurden, sind gültig.