ATX: Technisches Gesamtbild ist robust
ATX: Technisches Gesamtbild ist robust
Auf Wochensicht gewinnt der ATX bei leicht unterdurchschnittlichen Volumina rund 2,1% auf 1.864 Punkte. Der österreichische Leitindex befindet sich weiterhin innerhalb einer Konsolidierungsphase, die er nun aber scheinbar bereits bald verlassen möchte, um die Marke von 2.000 ins Visier zu nehmen. Die „shaven bottoms“ – das bedeutet die tiefsten Stände wurden jeweils zum Handelsbeginn markiert und im Verlauf der Handelssitzung nicht mehr unterschritten – signalisieren dies bereits. Zudem stimmt uns optimistisch, dass die Volumina während dieser Konsolidierung unterdurchschnittlich waren, dies lässt darauf schließen, dass kein breiter Abgabedruck mehr besteht. Marktteilnehmer, die verkaufen wollten bzw. mussten, haben also bereits liquidiert.
Seit Mitte März hat der ATX gut 35% ralliert, eine Konsolidierung ist in so einem dynamischen Impuls-Move nur normal und gesund. Es dürfte sich nun ein symmetrisches Dreieck ausbilden, das bei Ausbruch vorerst ein Ziel über 2.000 Punkten hätte. Idealerweise müsste der ATX dafür noch einige Tage bei geringerem Volumen seitwärts/bzw. nur leicht aufwärts tendieren und anschließend bei hohem Volumen im Bereich von 1.820 ausbrechen. Übergeordnet könnte man die Trendumkehr seit Mitte März auch als Wimpel-Formation interpretieren, das Kursziel dieser mittelfristigen Konstellation liegt bei 2.200. Hier dürfte die Marke von 1.918 – 1.920 ein massiver Widerstand sein, hier erfolgte bereits 2x ein Reversal. Aufgrund des robusten technischen Gesamtbildes sollte diese Marke aber nun erstmals nachhaltig überschritten werden. Die Oszillatoren stehen weiterhin auf Kauf, auch wenn sich durch die Bank (kleine) negative Divergenzen ausgebildet haben. Der RSI liegt bei 58 und ist somit im neutralen Bereich. Momentum und Stochastik zeigen ebenfalls aktuell kleine Divergenzen, haben sich aber auf Wochensicht deutlich aufgehellt und nun ebenfalls Kaufsignale generiert.
Der ATX befindet sich somit mittelfristig weiterhin im „Bullenmodus“. Der 20-Tage-Durchschnitt konnte ebenfalls wieder nach geknackt werden, somit ist nun auch der kurzfristige Trend ist somit auch wieder positiv zu interpretieren. Langfristig befinden wir uns dennoch klar im Abwärtstrend. Selbst wenn der ATX auf 2.247 korrigiert, wäre dies erst das 23,6 % Fibonacci- Retracement vom Allzeithoch, das 38,2er Retracement liegt bei 2.766 Punkten.
Auf Wochensicht gewinnt der ATX bei leicht unterdurchschnittlichen Volumina rund 2,1% auf 1.864 Punkte. Der österreichische Leitindex befindet sich weiterhin innerhalb einer Konsolidierungsphase, die er nun aber scheinbar bereits bald verlassen möchte, um die Marke von 2.000 ins Visier zu nehmen. Die „shaven bottoms“ – das bedeutet die tiefsten Stände wurden jeweils zum Handelsbeginn markiert und im Verlauf der Handelssitzung nicht mehr unterschritten – signalisieren dies bereits. Zudem stimmt uns optimistisch, dass die Volumina während dieser Konsolidierung unterdurchschnittlich waren, dies lässt darauf schließen, dass kein breiter Abgabedruck mehr besteht. Marktteilnehmer, die verkaufen wollten bzw. mussten, haben also bereits liquidiert.
Seit Mitte März hat der ATX gut 35% ralliert, eine Konsolidierung ist in so einem dynamischen Impuls-Move nur normal und gesund. Es dürfte sich nun ein symmetrisches Dreieck ausbilden, das bei Ausbruch vorerst ein Ziel über 2.000 Punkten hätte. Idealerweise müsste der ATX dafür noch einige Tage bei geringerem Volumen seitwärts/bzw. nur leicht aufwärts tendieren und anschließend bei hohem Volumen im Bereich von 1.820 ausbrechen. Übergeordnet könnte man die Trendumkehr seit Mitte März auch als Wimpel-Formation interpretieren, das Kursziel dieser mittelfristigen Konstellation liegt bei 2.200. Hier dürfte die Marke von 1.918 – 1.920 ein massiver Widerstand sein, hier erfolgte bereits 2x ein Reversal. Aufgrund des robusten technischen Gesamtbildes sollte diese Marke aber nun erstmals nachhaltig überschritten werden. Die Oszillatoren stehen weiterhin auf Kauf, auch wenn sich durch die Bank (kleine) negative Divergenzen ausgebildet haben. Der RSI liegt bei 58 und ist somit im neutralen Bereich. Momentum und Stochastik zeigen ebenfalls aktuell kleine Divergenzen, haben sich aber auf Wochensicht deutlich aufgehellt und nun ebenfalls Kaufsignale generiert.
Der ATX befindet sich somit mittelfristig weiterhin im „Bullenmodus“. Der 20-Tage-Durchschnitt konnte ebenfalls wieder nach geknackt werden, somit ist nun auch der kurzfristige Trend ist somit auch wieder positiv zu interpretieren. Langfristig befinden wir uns dennoch klar im Abwärtstrend. Selbst wenn der ATX auf 2.247 korrigiert, wäre dies erst das 23,6 % Fibonacci- Retracement vom Allzeithoch, das 38,2er Retracement liegt bei 2.766 Punkten.