ATX: Erste Bank bleibt bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende
ATX: Erste Bank bleibt bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende
Der ATX konnte in den letzten fünf Handelstagen wieder deutlich zulegen, nachdem er vorerst bei der Marke von knapp über 1.900 Indexpunkten abgeprallt war. Vor allem Industriewerte wie Wienerberger (+17,0%) und Andritz (+12,8%) trugen zu diesem positiven Verlauf bei, aber auch die von uns stark empfohlene Vienna Insurance Group (+11,6%) konnte stark zulegen. Auf der Verliererseite standen RHI (-11,4%, ohne News), SBO (-7,5%) und Mayr-Melnhof (- 2,5%).
Die Berichtssaison war in dieser Woche gemischt. Positive Überraschungen waren v.a. die Q1- Ergebnisse der Erste Group, aber auch die Sparkassen Immobilien AG konnte mit einem über den Erwartungen liegenden Nettoergebnis glänzen. Auf der negativen Seiten lag Verbund (Q1- Ergebnis etwas unter unserer Schätzung) und UNIQA (mit ihrem 2008er Jahresergebnis). STRABAG berichtete ja bereits vorläufige Zahlen, nahm den Ausblick jedoch weiter zurück. Ohne Überraschungen waren die endgültigen Zahlen bei A-TEC und CAToil. Auch S&T legte schwache Zahlen für das Q1/2009 vor.
Betreffend den weiteren Ausblick erwarten wir uns am ehesten ein Verschnaufen bei den Finanzwerten, die zuletzt ja zu den großen Gewinnern gezählt haben. Wir würden derzeit weiter auf defensive Substanzwerte setzen, die zuletzt etwas zurückgeblieben sind. Hier favorisieren wir v.a. OMV und Verbund. Auch Kapsch TrafficCom konnte zuletzt Lebenszeichen von sich geben. Für spekulative und trading-orientierte Zwecke haben wir zuletzt CWT mit EUR 2,0 Kursziel auf Kaufen gestuft. Bei den Immobilienaktien haben wir in dieser Woche unsere Kaufempfehlung für conwert bestätigt, auch bei ECO sehen wir weiteres Aufwärtspotenzial. Für den ATX bleiben wir aktuell bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende, also weiteres moderates Aufwärtspotenzial. Ein Spiel mit dem Feuer wird die AUA, hier gibt es entweder einen Kursgewinn von 10% vom aktuellen Niveau im Fall einer erfolgreichen Übernahme durch Lufthansa. Bei einem Scheitern wird es zu einem raschen und deutlichen Absturz der Aktie kommen,
Der ATX konnte in den letzten fünf Handelstagen wieder deutlich zulegen, nachdem er vorerst bei der Marke von knapp über 1.900 Indexpunkten abgeprallt war. Vor allem Industriewerte wie Wienerberger (+17,0%) und Andritz (+12,8%) trugen zu diesem positiven Verlauf bei, aber auch die von uns stark empfohlene Vienna Insurance Group (+11,6%) konnte stark zulegen. Auf der Verliererseite standen RHI (-11,4%, ohne News), SBO (-7,5%) und Mayr-Melnhof (- 2,5%).
Die Berichtssaison war in dieser Woche gemischt. Positive Überraschungen waren v.a. die Q1- Ergebnisse der Erste Group, aber auch die Sparkassen Immobilien AG konnte mit einem über den Erwartungen liegenden Nettoergebnis glänzen. Auf der negativen Seiten lag Verbund (Q1- Ergebnis etwas unter unserer Schätzung) und UNIQA (mit ihrem 2008er Jahresergebnis). STRABAG berichtete ja bereits vorläufige Zahlen, nahm den Ausblick jedoch weiter zurück. Ohne Überraschungen waren die endgültigen Zahlen bei A-TEC und CAToil. Auch S&T legte schwache Zahlen für das Q1/2009 vor.
Betreffend den weiteren Ausblick erwarten wir uns am ehesten ein Verschnaufen bei den Finanzwerten, die zuletzt ja zu den großen Gewinnern gezählt haben. Wir würden derzeit weiter auf defensive Substanzwerte setzen, die zuletzt etwas zurückgeblieben sind. Hier favorisieren wir v.a. OMV und Verbund. Auch Kapsch TrafficCom konnte zuletzt Lebenszeichen von sich geben. Für spekulative und trading-orientierte Zwecke haben wir zuletzt CWT mit EUR 2,0 Kursziel auf Kaufen gestuft. Bei den Immobilienaktien haben wir in dieser Woche unsere Kaufempfehlung für conwert bestätigt, auch bei ECO sehen wir weiteres Aufwärtspotenzial. Für den ATX bleiben wir aktuell bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende, also weiteres moderates Aufwärtspotenzial. Ein Spiel mit dem Feuer wird die AUA, hier gibt es entweder einen Kursgewinn von 10% vom aktuellen Niveau im Fall einer erfolgreichen Übernahme durch Lufthansa. Bei einem Scheitern wird es zu einem raschen und deutlichen Absturz der Aktie kommen,