Erste Bank wird aktuelle Schätzungen reduzieren müssen

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Erste Bank wird aktuelle Schätzungen reduzieren müssen

SBO hat diese Woche endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vorgelegt. Der Umsatz konnte um 22% auf EUR 317,4 Mio. gesteigert werden. Auch das Ergebnis vor Steuern konnte um 14% auf EUR 82,5 Mio. zulegen. Trotz eines schwierigen Umfeldes konnten die Auftragseingänge 2008 um 7,6% auf EUR 367 Mio. gesteigert werden. Die Nettoverschuldung von SBO zum Stichtag 31. Dezember 2008 beläuft sich auf EUR 74,2 Mio. Angesichts einer komfortablen Eigenkapitalausstattung von EUR 226,2 Mio. beläuft sich der Verschuldungsgrad von SBO auf gesunde 32,8%. Aufgrund des unsicheren Ausblicks für 2009 liegt der Dividendenvorschlag für 2008 bei EUR 0,75 (nach EUR 1,10 für das Geschäftsjahr 2007).

Im Sinne einer langfristigen Wachstumsstrategie wird SBO mit der Errichtung einer neuen Produktionsstätte in Vietnam beginnen, in welcher einfache LWD/MWD-Tools für den Fernostmarkt produziert werden sollen. Weiters ist 2009 die Errichtung eines Service & Supply Shops in Brasilien vorgesehen. Aufgrund des Nachfragerückgangs nach Rohöl und des Einbruchs des Ölpreises ist 2009 mit zunehmendem Wettbewerb und steigendem Preisdruck und Bestellrückgängen zu rechnen. Daher rechnet das Management von SBO mit einem Umsatz- und Ergebnisrückgang für 2009. Wir haben daher negativen Revisionsbedarf bei unseren aktuellen Schätzungen für 2009 und 2010. Auf dem aktuellen Kursniveau sehen wir die Aktie von SBO weiterhin Neutral.