Anzahl der Bankstellen in Österreich 2008 um 35 weiter verringert
OeNB - Anzahl der Bankstellen in Österreich 2008 um 35 weiter verringert
Entwicklung der Bankstellen in den vergangenen zehn Jahren
2008 verringerte sich die Zahl der Bankstellen in Österreich um 35 (-0,7%); davon waren 3 Hauptanstalten und 32 Filialen. Im Zehnjahresvergleich ist die Anzahl der Kreditinstitute (Hauptanstalten) bis Ende 2008 um 104 auf 867 zurückgegangen, was eine Verringerung um 10,7 Prozent bedeutet. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 152 Fusionen, 39 Schließungen und 87 Neugründungen statt. Vor allem im Bereich der mehrstufigen Sektoren wurden sukzessive kleinere Banken durch größere Institute übernommen.
Im Bereich der Zweigstellen kam es gleichzeitig zu einer Reduktion um 322 Standorte auf einen Jahresendstand 2008 von 4.254, was einen Rückgang um 7,0% bedeutet. Seit Ende 1998 hat sich damit die Anzahl der Bankstellen in Österreich um 426 auf 5.121 reduziert.
Die Bankstellendichte, die durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bankstelle, betrug damit für Österreich per Ende 2008 rund 1.630. Die Vergleichswerte für Deutschland bzw. die Schweiz betrugen in etwa 1.950 bzw. 2.160. Zu Beginn des Beobachtungszeitraums Ende 1998 betrugen die entsprechenden Werte für Österreich 1.460, für Deutschland 1.680 sowie für die Schweiz 1.730 Einwohner pro Bankstelle. Der Anstieg der durchschnittlichen Einwohneranzahl pro Bankstelle in Österreich um 170 signalisiert eine sukzessive Verringerung der Bankstellendichte im betrachteten Zehnjahreszeitraum - allerdings in geringerem Ausmaß als in den beiden Nachbarländern.
Von den 867 Hauptanstalten befanden sich zum Jahresultimo 2008 27 in Auslandsbesitz (17 gänzlich und 10 mehrheitlich); davon stammten 13 aus der EU. Diese Anzahl hat sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert (Ende 1998: 26). Anders stellt sich die Situation bei Zweigniederlassungen von Kreditinstituten aus der EU (diese sind in Österreich aufgrund der EU-Niederlassungsfreiheit tätig) dar. Entgegen dem generellen Trend nahm die Zahl solcher Zweigniederlassungen von Kreditinstituten aus der EU in Österreich im betrachteten Zehnjahreszeitraum deutlich zu: Diese Institutsgruppe verdreifachte in etwa ihre Bankstellen auf 33 Einheiten Ende 2008.
Im Gegensatz zur Entwicklung der inländischen Hauptanstalten bzw. Geschäftsstellen hat sich die Anzahl der rechtlich unselbständigen Auslandsfilialen österreichischer Kreditinstitute in den letzten 10 Jahren von 22 auf 121 mehr als verfünffacht. Die wichtigsten Standortländer zum Jahresende 2008 waren Deutschland (63), Tschechien (21) und Italien (11). Auf diese drei Staaten entfielen damit rund 80% dieser ausländischen Geschäftsstellen österreichischer Banken. Während es Ende 1998 nur 11 in Österreich tätige Hauptanstalten waren, die Zweigniederlassungen im Ausland betrieben, so waren es Ende 2008 bereits 23.
Entwicklung der Bankstellen in den vergangenen zehn Jahren
2008 verringerte sich die Zahl der Bankstellen in Österreich um 35 (-0,7%); davon waren 3 Hauptanstalten und 32 Filialen. Im Zehnjahresvergleich ist die Anzahl der Kreditinstitute (Hauptanstalten) bis Ende 2008 um 104 auf 867 zurückgegangen, was eine Verringerung um 10,7 Prozent bedeutet. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 152 Fusionen, 39 Schließungen und 87 Neugründungen statt. Vor allem im Bereich der mehrstufigen Sektoren wurden sukzessive kleinere Banken durch größere Institute übernommen.
Im Bereich der Zweigstellen kam es gleichzeitig zu einer Reduktion um 322 Standorte auf einen Jahresendstand 2008 von 4.254, was einen Rückgang um 7,0% bedeutet. Seit Ende 1998 hat sich damit die Anzahl der Bankstellen in Österreich um 426 auf 5.121 reduziert.
Die Bankstellendichte, die durchschnittliche Anzahl der Einwohner pro Bankstelle, betrug damit für Österreich per Ende 2008 rund 1.630. Die Vergleichswerte für Deutschland bzw. die Schweiz betrugen in etwa 1.950 bzw. 2.160. Zu Beginn des Beobachtungszeitraums Ende 1998 betrugen die entsprechenden Werte für Österreich 1.460, für Deutschland 1.680 sowie für die Schweiz 1.730 Einwohner pro Bankstelle. Der Anstieg der durchschnittlichen Einwohneranzahl pro Bankstelle in Österreich um 170 signalisiert eine sukzessive Verringerung der Bankstellendichte im betrachteten Zehnjahreszeitraum - allerdings in geringerem Ausmaß als in den beiden Nachbarländern.
Von den 867 Hauptanstalten befanden sich zum Jahresultimo 2008 27 in Auslandsbesitz (17 gänzlich und 10 mehrheitlich); davon stammten 13 aus der EU. Diese Anzahl hat sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert (Ende 1998: 26). Anders stellt sich die Situation bei Zweigniederlassungen von Kreditinstituten aus der EU (diese sind in Österreich aufgrund der EU-Niederlassungsfreiheit tätig) dar. Entgegen dem generellen Trend nahm die Zahl solcher Zweigniederlassungen von Kreditinstituten aus der EU in Österreich im betrachteten Zehnjahreszeitraum deutlich zu: Diese Institutsgruppe verdreifachte in etwa ihre Bankstellen auf 33 Einheiten Ende 2008.
Im Gegensatz zur Entwicklung der inländischen Hauptanstalten bzw. Geschäftsstellen hat sich die Anzahl der rechtlich unselbständigen Auslandsfilialen österreichischer Kreditinstitute in den letzten 10 Jahren von 22 auf 121 mehr als verfünffacht. Die wichtigsten Standortländer zum Jahresende 2008 waren Deutschland (63), Tschechien (21) und Italien (11). Auf diese drei Staaten entfielen damit rund 80% dieser ausländischen Geschäftsstellen österreichischer Banken. Während es Ende 1998 nur 11 in Österreich tätige Hauptanstalten waren, die Zweigniederlassungen im Ausland betrieben, so waren es Ende 2008 bereits 23.