ATX: Weiterer Verlauf von internationalen Vorgaben abhängig
ATX: Weiterer Verlauf von internationalen Vorgaben abhängig
Nach dem außerordentlich starken Freitag letzter Woche gab es aus ATX-Sicht nur mehr wenig Positives zu vermelden, trotzdem zehrte Österreichs Leitindex die ganze Woche von dem Kurssprung, so dass auf Wochensicht ein Plus von 7,7% zu Buche steht. Die Euphorie, dass in den USA eine baldige Auffanglösung für die gesamte amerikanische Finanzbranche gefunden werden könnte, verfliegt langsam. Wochengewinner waren naturgemäß die Finanzwerte. Neben Raiffeisen International (+13,6%), Erste Bank (+10,3%) und Vienna Insurance Group (+12,6%) konnten aber auch Wienerberger (+12,8%) und Verbund (+12,3%) zweistellige Kursgewinne verzeichnen. Nur AUA (-3,1%) und Flughafen (-2,7%) ließen sich von der Euphorie nicht anstecken und verbuchten als einzige Aktien auf Wochensicht einen Kursrückgang, was auch im Zusammenhang mit dem extremen Ausschlag des Ölpreises am Montag zu sehen ist. Von Unternehmensseite war in dieser Woche nicht viel zu hören. Raiffeisen International bestätigt ihren Ausblick und ihre Ziele bis 2010, was sicherlich sehr positiv zu sehen ist. Die OMV hat 10 Millionen Aktien der ungarischen MOL an die Bayrische Hypovereinsbank verkauft und damit ihren Anteil auf 11,7% reduziert. Dass der Verkauf aber im Rahmen eines Repo- Deals stattfindet, könnte aber darauf hindeuten, dass die OMV einen erneuten Übernahmeversuch startet, und der würde von Investoren wahrscheinlich eher negativ gesehen werden. Einen Zukauf konnte Palfinger vermelden, nämlich das auf LKWAufbauten und Ladebordwände spezialisierte amerikanische Unternehmen Omaha Standard. Von Unternehmensseite wird es der nächsten Woche wohl eher weniger geben, es sei denn, im Rahmen unserer Investorenkonferenz in Stegersbach, bei der wieder fast alle namhaften Unternehmen vertreten sein werden. Was den weiteren Verlauf des ATX anbelangt, sind wir wieder mal von den internationalen Vorgaben abhängig. Vieles steht und fällt mit dem Zustandekommen des Auffangvehikels der Amerikaner. Aber je länger das dauert, desto nervöser werden vermutlich die Märkte reagieren.
Nach dem außerordentlich starken Freitag letzter Woche gab es aus ATX-Sicht nur mehr wenig Positives zu vermelden, trotzdem zehrte Österreichs Leitindex die ganze Woche von dem Kurssprung, so dass auf Wochensicht ein Plus von 7,7% zu Buche steht. Die Euphorie, dass in den USA eine baldige Auffanglösung für die gesamte amerikanische Finanzbranche gefunden werden könnte, verfliegt langsam. Wochengewinner waren naturgemäß die Finanzwerte. Neben Raiffeisen International (+13,6%), Erste Bank (+10,3%) und Vienna Insurance Group (+12,6%) konnten aber auch Wienerberger (+12,8%) und Verbund (+12,3%) zweistellige Kursgewinne verzeichnen. Nur AUA (-3,1%) und Flughafen (-2,7%) ließen sich von der Euphorie nicht anstecken und verbuchten als einzige Aktien auf Wochensicht einen Kursrückgang, was auch im Zusammenhang mit dem extremen Ausschlag des Ölpreises am Montag zu sehen ist. Von Unternehmensseite war in dieser Woche nicht viel zu hören. Raiffeisen International bestätigt ihren Ausblick und ihre Ziele bis 2010, was sicherlich sehr positiv zu sehen ist. Die OMV hat 10 Millionen Aktien der ungarischen MOL an die Bayrische Hypovereinsbank verkauft und damit ihren Anteil auf 11,7% reduziert. Dass der Verkauf aber im Rahmen eines Repo- Deals stattfindet, könnte aber darauf hindeuten, dass die OMV einen erneuten Übernahmeversuch startet, und der würde von Investoren wahrscheinlich eher negativ gesehen werden. Einen Zukauf konnte Palfinger vermelden, nämlich das auf LKWAufbauten und Ladebordwände spezialisierte amerikanische Unternehmen Omaha Standard. Von Unternehmensseite wird es der nächsten Woche wohl eher weniger geben, es sei denn, im Rahmen unserer Investorenkonferenz in Stegersbach, bei der wieder fast alle namhaften Unternehmen vertreten sein werden. Was den weiteren Verlauf des ATX anbelangt, sind wir wieder mal von den internationalen Vorgaben abhängig. Vieles steht und fällt mit dem Zustandekommen des Auffangvehikels der Amerikaner. Aber je länger das dauert, desto nervöser werden vermutlich die Märkte reagieren.