bwin zahlte Millionen für gefälschte Wettlizenz
"profil": bwin zahlte Millionen für gefälschte Wettlizenz
Manager des börsenotierten Sportwettenanbieters gingen in der Türkei Betrügern auf den Leim
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der an der Wiener Börse gelistete Anbieter von Online-Sportwetten und -Spielen bwin Interactive Entertainment AG in der Türkei einer Betrügerbande aufgesessen. Mitarbeiter von bwin hatten 2007 versucht, über "Vermittler" eine türkische Lizenz zum Anbieten von Sportwetten im Internet zu erwerben und dabei voreilig "Erfolgshonorare" in der Höhe von jedenfalls 2,25 Millionen Euro auf ein Konto in Liechtenstein überwiesen. Nach langen und rätselhaften Verzögerungen wurde den bwin-Leuten dann ein Papier übergeben, das sich als Fälschung herausstellte. Sowohl in der Türkei, wie auch in Liechtenstein und Österreich laufen behördliche Ermittlungen. In diesem Zusammenhang wird in der Türkei auch gegen involvierten bwin-Manager ermittelt. Gegen ihn soll kürzlich ein Haftbefehl erlassen worden sein, berichtet "profil".
Manager des börsenotierten Sportwettenanbieters gingen in der Türkei Betrügern auf den Leim
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, ist der an der Wiener Börse gelistete Anbieter von Online-Sportwetten und -Spielen bwin Interactive Entertainment AG in der Türkei einer Betrügerbande aufgesessen. Mitarbeiter von bwin hatten 2007 versucht, über "Vermittler" eine türkische Lizenz zum Anbieten von Sportwetten im Internet zu erwerben und dabei voreilig "Erfolgshonorare" in der Höhe von jedenfalls 2,25 Millionen Euro auf ein Konto in Liechtenstein überwiesen. Nach langen und rätselhaften Verzögerungen wurde den bwin-Leuten dann ein Papier übergeben, das sich als Fälschung herausstellte. Sowohl in der Türkei, wie auch in Liechtenstein und Österreich laufen behördliche Ermittlungen. In diesem Zusammenhang wird in der Türkei auch gegen involvierten bwin-Manager ermittelt. Gegen ihn soll kürzlich ein Haftbefehl erlassen worden sein, berichtet "profil".