Erste Bank wird Kursziel aufgrund der höheren Unsicherheiten betreffend das zukünftige wirtschaftliche Umfeld reduzieren
Erste Bank wird Kursziel aufgrund der höheren Unsicherheiten betreffend das zukünftige wirtschaftliche Umfeld reduzieren
STRABAG setzte im zweiten Quartal den eingeschlagenen Wachstumskurs wie erwartet weiter fort. Die Bauleistung stieg in den ersten sechs Monaten um 18,7% auf EUR 5.297 Mio., ebenso wie der Umsatz (+18,1% auf EUR 4.777 Mio.). Das EBITDA stieg überproportional um 26,9% im Jahresvergleich auf EUR 130,1 Mio., was etwas unter unseren Erwartungen lag. Aufgrund der ausgeprägten Saisonalität, sowie der hohen Investitionen des vergangenen Jahres war der operative Verlust nach sechs Monaten (EUR -28,4 Mio.) nur um EUR 11 Mio. geringer als im Vorjahr. Das Nettoergebnis nach Minderheiten war mit EUR 1 Mio. wie erwartet ausgeglichen und profitierte von einem verbesserten Finanzergebnis nach den beiden Kapitalerhöhungen in 2007 sowie geringeren Minderheiten.
Nach den zahlreichen Akquisitionen der jüngsten Zeit (u.a. des Facility Managers der Deutschen Telecom mit rd. EUR 1 Mrd. Umsatz bei geringer Profitabilität) erhöhte das Unternehmen den Ausblick für das laufende Jahr auf 25% Umsatzwachstum (zuvor 15%) und knapp 30% EBIT-Anstieg, was in etwa vergleichbar ist mit dem vormaligen Ausblick. Weiterhin sehr positiv entwickelte sich der Auftragsbestand mit +28% zum Vorjahr auf ein neues Rekordhoch von EUR 13,66 Mrd. Der wichtigste Wachstumstreiber blieb Zentral- Osteuropa (incl. Russland). Akquisitionen sollen etwa 11% zum erwarteten Wachstum beitragen. Gleichzeitig drehte sich aufgrund der regen Akquisitionstätigkeit sowie dem unterjährigen Working Capital Aufbau jedoch auch die finanzielle Position von einer Netto-Cash Position iHv. EUR 927 Mio. auf eine Nettoverschuldung in vergleichbarer Höhe (EUR 922 Mio.). Wir werden in unserer nächsten Analyse voraussichtlich den getätigten Akquisitionen und den höheren Unsicherheiten betreffend das zukünftige wirtschaftliche Umfeld Rechnung tragen und das Kursziel (derzeit EUR 55) etwas zurücknehmen.
STRABAG setzte im zweiten Quartal den eingeschlagenen Wachstumskurs wie erwartet weiter fort. Die Bauleistung stieg in den ersten sechs Monaten um 18,7% auf EUR 5.297 Mio., ebenso wie der Umsatz (+18,1% auf EUR 4.777 Mio.). Das EBITDA stieg überproportional um 26,9% im Jahresvergleich auf EUR 130,1 Mio., was etwas unter unseren Erwartungen lag. Aufgrund der ausgeprägten Saisonalität, sowie der hohen Investitionen des vergangenen Jahres war der operative Verlust nach sechs Monaten (EUR -28,4 Mio.) nur um EUR 11 Mio. geringer als im Vorjahr. Das Nettoergebnis nach Minderheiten war mit EUR 1 Mio. wie erwartet ausgeglichen und profitierte von einem verbesserten Finanzergebnis nach den beiden Kapitalerhöhungen in 2007 sowie geringeren Minderheiten.
Nach den zahlreichen Akquisitionen der jüngsten Zeit (u.a. des Facility Managers der Deutschen Telecom mit rd. EUR 1 Mrd. Umsatz bei geringer Profitabilität) erhöhte das Unternehmen den Ausblick für das laufende Jahr auf 25% Umsatzwachstum (zuvor 15%) und knapp 30% EBIT-Anstieg, was in etwa vergleichbar ist mit dem vormaligen Ausblick. Weiterhin sehr positiv entwickelte sich der Auftragsbestand mit +28% zum Vorjahr auf ein neues Rekordhoch von EUR 13,66 Mrd. Der wichtigste Wachstumstreiber blieb Zentral- Osteuropa (incl. Russland). Akquisitionen sollen etwa 11% zum erwarteten Wachstum beitragen. Gleichzeitig drehte sich aufgrund der regen Akquisitionstätigkeit sowie dem unterjährigen Working Capital Aufbau jedoch auch die finanzielle Position von einer Netto-Cash Position iHv. EUR 927 Mio. auf eine Nettoverschuldung in vergleichbarer Höhe (EUR 922 Mio.). Wir werden in unserer nächsten Analyse voraussichtlich den getätigten Akquisitionen und den höheren Unsicherheiten betreffend das zukünftige wirtschaftliche Umfeld Rechnung tragen und das Kursziel (derzeit EUR 55) etwas zurücknehmen.