Ertragssituation sollte sich im Verlauf des nächsten Geschäftsjahres wieder

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Ertragssituation sollte sich im Verlauf des nächsten Geschäftsjahres wieder bessern, meint die Erste Bank

Böhler-Uddeholm hat sein Wirtschaftsjahr an jenes des Mehrheitseigentümers voestalpine angepasst. Deshalb endete das Wirtschaftsjahr 2007/08 am 31. März und umfasst 5 Quartale. Generell entwickelte sich die Nachfrage in den Monaten Jänner bis März 2008 der wichtigsten Kundenindustrien Energie, Flugzeughersteller und der Maschinenbau weiterhin positiv auf hohem Niveau. Eine Ausnahme bildete wie schon in der Vergangenheit der Werkzeugbau in den USA. Trotz 5,3% höherer Umsätze von EUR 943 Mio. konnte im abgelaufenen Quartal das EBITDA jedoch nur konstant auf dem Vorjahresniveau von EUR 137 Mio. gehalten werden. Grund hierfür waren deutlich höhere Rohstoffkosten (vor allem Schrott und Energie) sowie der schwache USD. Aufgrund hoher Investitionen und Abschreibungen sank das EBIT um 9,5% auf EUR 99,5 Mio. Das Nettoergebnis sank um 29,6% auf EUR 51,6 Mio.

Nach starken Bewegungen der Kosten benötigt Böhler üblicherweise einige Monate, um vollständig darauf reagieren zu können (mit Ausnahme der Legierungen). Das wirtschaftliche Umfeld ist, wie auch der Anstieg des Orderbuches auf ein neues Rekordniveau von EUR 1.268 Mio. zeigt, weiterhin positiv. Wir erwarten deshalb, dass sich die Ertragssituation im Verlauf des nächsten Geschäftsjahres wieder bessern wird.