RCB stuft Aktie auf Halten zurück
„Halten“ nach Kursanstieg
Die Andritz AG mit Firmensitz in Graz ist ein international tätiges Technologieunternehmen im Anlagenbau. Mit rund 12.000 Mitarbeitern in 35 Produktionsstandorten und 120 Tochtergesellschaften erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von EUR 3,3 Mrd. in 2007. Andritz produziert u.a. Anlagen für die Papier- und Zellstoffindustrie und die Stahlbranche. Ein weiteres Segment, welches vor allem durch die in 2006 erfolgte Akquisition der VA Tech Hydro an Bedeutung gewonnen hat, ist die Herstellung von Komponenten für Wasserkraftwerke mit einem Umsatzanteil von 28 %.
Die 1Q Zahlen lagen im Rahmen unserer Schätzungen. Durch eine Vielzahl von gerade begonnenen Projekten fiel das Umsatzvolumen von EUR 751 Mio. noch relativ gering aus in Bezug auf das Gesamtjahr für welches wir weiterhin einen Umsatz von über EUR 3,5 Mrd. erwarten. Stark positiv überrascht hat der höchste jemals verzeichnete Auftragseingang in einem Quartal von EUR 1,2 Mrd. Dies ist auf eine weiterhin positive Entwicklung in allen Segmenten zurückzuführen.
+ Wachsender Umsatzanteil bei erneuerbarer Energie (u.a. Wasserkraft)
+ Starkes Exposure zu Emerging Markets, insbesondere Asien und Südamerika
+ Durch steigende Bedeutung des Service Bereichs wird Margenverbesserung erwartet
+ Relativ stabile Profitabilitätsentwicklung auch in wirtschaftlich schwachen Phasen
+ Vergangene Integrationserfolge nach Akquisitionen lassen auf schnelle Eingliederung der VA Tech Hydro schließen
- Verlangsamtes Weltwirtschaftswachstum hätte negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung von Andritz
- Die langen Projektlaufzeiten können zu Kostenüberschreitungen führen
Bewertung und Empfehlung:
Wir haben unsere Schätzungen für 2009e nach oben angepasst und die Akquisition der Teile von GE Hydro in unser Modell inkludiert.
Daher errechnen wir ein Kursziel von EUR 46.0 (davor EUR 43.0). Dennoch stufen wir die Aktie nach der starken Performance der letzten Monate zurück auf „Halten“.
Die Andritz AG mit Firmensitz in Graz ist ein international tätiges Technologieunternehmen im Anlagenbau. Mit rund 12.000 Mitarbeitern in 35 Produktionsstandorten und 120 Tochtergesellschaften erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von EUR 3,3 Mrd. in 2007. Andritz produziert u.a. Anlagen für die Papier- und Zellstoffindustrie und die Stahlbranche. Ein weiteres Segment, welches vor allem durch die in 2006 erfolgte Akquisition der VA Tech Hydro an Bedeutung gewonnen hat, ist die Herstellung von Komponenten für Wasserkraftwerke mit einem Umsatzanteil von 28 %.
Die 1Q Zahlen lagen im Rahmen unserer Schätzungen. Durch eine Vielzahl von gerade begonnenen Projekten fiel das Umsatzvolumen von EUR 751 Mio. noch relativ gering aus in Bezug auf das Gesamtjahr für welches wir weiterhin einen Umsatz von über EUR 3,5 Mrd. erwarten. Stark positiv überrascht hat der höchste jemals verzeichnete Auftragseingang in einem Quartal von EUR 1,2 Mrd. Dies ist auf eine weiterhin positive Entwicklung in allen Segmenten zurückzuführen.
+ Wachsender Umsatzanteil bei erneuerbarer Energie (u.a. Wasserkraft)
+ Starkes Exposure zu Emerging Markets, insbesondere Asien und Südamerika
+ Durch steigende Bedeutung des Service Bereichs wird Margenverbesserung erwartet
+ Relativ stabile Profitabilitätsentwicklung auch in wirtschaftlich schwachen Phasen
+ Vergangene Integrationserfolge nach Akquisitionen lassen auf schnelle Eingliederung der VA Tech Hydro schließen
- Verlangsamtes Weltwirtschaftswachstum hätte negative Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung von Andritz
- Die langen Projektlaufzeiten können zu Kostenüberschreitungen führen
Bewertung und Empfehlung:
Wir haben unsere Schätzungen für 2009e nach oben angepasst und die Akquisition der Teile von GE Hydro in unser Modell inkludiert.
Daher errechnen wir ein Kursziel von EUR 46.0 (davor EUR 43.0). Dennoch stufen wir die Aktie nach der starken Performance der letzten Monate zurück auf „Halten“.