SEZ Gruppe im Geschäftsjahr 2007: Betriebsverlust (EBIT) von CHF 6,3 Mio.

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SEZ Gruppe im Geschäftsjahr 2007

- Nettoumsatz von CHF 330,7 Mio.
- Auftragseingang von CHF 300,5 Mio.
- Betriebsverlust (EBIT) von CHF 6,3 Mio.

Das Geschäftsjahr 2007 der SEZ Gruppe (SWX Swiss Exchange: SEZN) war geprägt von einer Marktschwäche im Segment Halbleiterfertigungs-Equipment. SEZ verzeichnete einen Nettoumsatz von CHF 330,7 Mio., der damit um 15,6 Prozent unter dem Redkordwert des Vorjahres von CHF 392.0 Mio. lag. Der Auftrageingang ging gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 um 26,3 Prozent auf 300,5 Mio. zurück. Nach einem starken ersten Halbjahr brach die Nachfrage aus dem Speicherchip-Segment ein und erwartete Aufträge aus dem Foundry-Segment blieben aus. Daher resultierte die geringere Auslastung der Produktionskapazität in Verbindung mit fehlenden Grösseneffekten in einem Rückgang der Bruttogewinnmarge auf 35,9 Prozent. Der ausgewiesene Betriebsverlust (EBIT) von CHF 6,3 Mio. enthält ausserordentliche Abschreibungen und Rückstellungen für die Schliessung des Labors in Japan von CHF 2,1 Mio. sowie Transaktionskosten von CHF 9,8 Mio. im Zusammenhang mit dem öffentlichen Kaufangebot von Lam Research Corporation. Der Reinverlust betrug CHF 3,3 Mio. bzw. CHF 0,20 je Namenaktie.

Am 11. März 2008 vollzog Lam Research Corporation (Nasdaq: LRCX) das öffentliche Kaufanngebot für SEZ, nachdem sämtliche Bedingungen des Angebots erfüllt waren. Seit 12. März 2008 wird die SEZ Gruppe in die Lam Organisation integriert und SEZ ist nunmehr die neu geschaffene “Spin Clean Division” innerhalb von Lam Research. Lam Research plant, SEZ noch im Kalenderjahr 2008 von der SWX Swiss Exchange zu dekotieren.