Wertvernichtung fortgesetzt, Chance auf Bodenbildung bei 3.800 im ATX
Wertvernichtung fortgesetzt, Chance auf Bodenbildung bei 3.800 im ATX
An der Wr. Börse hat sich diese Woche die Wertvernichtung fortgesetzt, der ATX liegt per Schluss Donnerstag schon 13,9% (!!) im Minus seit Jahresanfang. Die negativen Nachrichten von internationaler Seite reißen einfach nicht ab, weshalb auch keine wirkliche Gegenbewegung zu Stande gekommen ist bis dato. Die Hoffnung liegt nun ganz eindeutig in den USA bei der FED und der Regierung, dass sie die Wirtschaft wieder in Schwung bekommen, was dann den Aktienanlegern weltweit wieder etwas Hoffnung geben sollte. Die Aktienmärkte sind nach allen Regeln der Chartkunst mittlerweile massiv ins Negative überzogen, trotzdem führt der Mix an schwächer werdenden Wirtschaftswachstum bei steigender Inflation derzeit dazu, dass Short-Spekulanten ein leichtes Spiel haben weitere Chartbarrieren nach unten zu durchbrechen. Es muss leider festgehalten werden, dass der ATX seinen Seitwärtstrend nach unten verlassen hat. Wir sind jedoch guter Dinge, dass die starke Unterstützungsmarke von 3.800 im ATX zumindest einmal zu einem Rebound führt. Kurzfristig würden wir weiterhin eine defensive Positionierung anraten (Wr. Städtische, Intercell, EVN, Österr. Post), da bei vielen Werten noch keine Kursstabilisierung erkennbar ist. Trotz optisch billiger Kurse vieler Aktien bleibt die Schnäppchenjagd nur hartgesottenen Investoren vorbehalten, besser ist es wahrscheinlich für Zukäufe auf eine nachhaltige Stabilierung zu warten und dafür die ersten 5-10% vom Tiefpunkt zu verpassen. Aus unserer Sicht besteht aber durchaus eine realistische Chance, dass der ATX bei dieser 3.800 Punktmarke seinen Tiefpunkt findet (immerhin rund -24% vom Top-Niveau). Aus Gesprächen mit Unternehmen hören wir immer wieder, dass die wirtschaftliche Lage in Europa weit besser gesehen wird, als es die Finanzmarktteilnehmer aktuell erwarten, was uns mittelfristig zuversichtlich stimmt. Newsseitig gab es sonst kaum Erwähnenswertes zu berichten in dieser Woche. Mit Ausnahme von AUA, Böhler und Andritz hat das Kursgemetzel den breiten Markt in Wien erfasst und nach unten gerissen.
An der Wr. Börse hat sich diese Woche die Wertvernichtung fortgesetzt, der ATX liegt per Schluss Donnerstag schon 13,9% (!!) im Minus seit Jahresanfang. Die negativen Nachrichten von internationaler Seite reißen einfach nicht ab, weshalb auch keine wirkliche Gegenbewegung zu Stande gekommen ist bis dato. Die Hoffnung liegt nun ganz eindeutig in den USA bei der FED und der Regierung, dass sie die Wirtschaft wieder in Schwung bekommen, was dann den Aktienanlegern weltweit wieder etwas Hoffnung geben sollte. Die Aktienmärkte sind nach allen Regeln der Chartkunst mittlerweile massiv ins Negative überzogen, trotzdem führt der Mix an schwächer werdenden Wirtschaftswachstum bei steigender Inflation derzeit dazu, dass Short-Spekulanten ein leichtes Spiel haben weitere Chartbarrieren nach unten zu durchbrechen. Es muss leider festgehalten werden, dass der ATX seinen Seitwärtstrend nach unten verlassen hat. Wir sind jedoch guter Dinge, dass die starke Unterstützungsmarke von 3.800 im ATX zumindest einmal zu einem Rebound führt. Kurzfristig würden wir weiterhin eine defensive Positionierung anraten (Wr. Städtische, Intercell, EVN, Österr. Post), da bei vielen Werten noch keine Kursstabilisierung erkennbar ist. Trotz optisch billiger Kurse vieler Aktien bleibt die Schnäppchenjagd nur hartgesottenen Investoren vorbehalten, besser ist es wahrscheinlich für Zukäufe auf eine nachhaltige Stabilierung zu warten und dafür die ersten 5-10% vom Tiefpunkt zu verpassen. Aus unserer Sicht besteht aber durchaus eine realistische Chance, dass der ATX bei dieser 3.800 Punktmarke seinen Tiefpunkt findet (immerhin rund -24% vom Top-Niveau). Aus Gesprächen mit Unternehmen hören wir immer wieder, dass die wirtschaftliche Lage in Europa weit besser gesehen wird, als es die Finanzmarktteilnehmer aktuell erwarten, was uns mittelfristig zuversichtlich stimmt. Newsseitig gab es sonst kaum Erwähnenswertes zu berichten in dieser Woche. Mit Ausnahme von AUA, Böhler und Andritz hat das Kursgemetzel den breiten Markt in Wien erfasst und nach unten gerissen.