SYZ & CO: Wachstumschancen 2008
SYZ & CO: Wachstumschancen 2008
Dax Ende 2008 bei 9.250
Genf, 10. Januar 2008. Nach Meinung der Analysten der Privatbank SYZ & CO könnten Aktien im zweiten Halbjahr 2008 einen starken Bullenmarkt erleben. Sie profitieren immer noch von attraktiven Bewertungen, so die Einschätzung der Analysten, sowohl absolut als auch relativ zu Anleihen und können sich bei einer optimistischen Grundstimmung als günstige Anlage erweisen. Die Kombination aus einer spürbaren Reflation der wichtigsten Zentralbanken in einem weiterhin von Liquidität überfluteten Umfeld könnte zu einer entscheidenden Neubewertung von Aktien führen. Bei den Anleihen werden europäische Werte die US-amerikanischen outperformen. Die SYZ & CO-Analysten gehen davon aus, dass die europäische bzw. die deutsche Wirtschaft etwas an Impulsen einbüßen wird. Auf das ganze Jahr 2008 gesehen erwarten sie ein BIP-Wachstum um knapp 2,0 % bei einem möglicherweise deutlichen Inflationsdruck. Dieser kommt aus den steigenden Energie-, Infrastruktur- und Lebensmittelpreisen und einer Euroschwäche, bedingt durch eine technische Reaktion des US-Dollars in der zweiten Jahreshälfte 2008. Den deutschen Aktienmarkt sehen die Analysten von SYZ & CO am Ende des Jahres 2008 bei einem Stand von 9.250 Punkten.
Die Experten aus Genf stehen Aktien 2008 optimistisch gegenüber, rechnen aber in der ersten Jahreshälfte mit einem geringen Wachstum bei anhaltend hoher Volatilität. In 2008 wird es voraussichtlich zu einem Rückgang der Unternehmensgewinne kommen. Die erschwerten Gewinnmöglichkeiten, Angst vor einer deutlichen Verlangsamung sowie Nachwirkungen der Subprimekrise werden mit Sicherheit im ersten Halbjahr auf die Aktienkurse drücken. Dennoch gehen die Analysten von SYZ & CO nicht von einer Rezession in den USA aus. Die Weltwirtschaft wird ihrer Meinung nach lediglich eine Verlangsamung erfahren. SYZ & CO sieht im zweiten Halbjahr einen starken Bullenmarkt, dann, wenn sich die Gemüter beruhigt haben. Die Kombination aus einer spürbaren Reflation der wichtigsten Zentralbanken in einem immer noch von Liquidität überfluteten Umfeld könnte zu einer entscheidenden Neubewertung von Aktien führen.
Die Analysten bevorzugen Werte mit hoher Marktkapitalisierung, defensive Sektoren und den Growth-Stil. Bei den Finanzwerten setzen sie auf Versicherungsunternehmen aufgrund der geringen Abhängigkeit von subprimebezogenen Werten oder CDOs sowie der vom Markttrend unabhängigen Gewinne. Die Lieblingsaktien der Analysten im Dax 30 lauten Adidas, Allianz, Münchener Rück, Siemens und VW.
Der Dollarkurs könnte Ende des Jahres im Vergleich zum Euro bei 1,35 liegen, da die amerikanische Währung, in Kaufkraftparität gemessen, gegenüber dem Euro deutlich unterbewertet ist. So könnte es in der zweiten Jahreshälfte zu einer deutlichen technischen Reaktion des Dollars kommen, insbesondere weil die US-amerikanischen Wirtschaftsprognosen wieder positiver stimmen und die FED die Zinssätze voraussichtlich nicht weiter senken wird. Die Stärke des USD zum Euro wird europäische und damit deutsche Aktien gegenüber den amerikanischen klar begünstigen. Zudem sind die berüchtigten Zwillingsdefizite, die 2002 zur Dollarschwäche geführt hatten, deutlich im Rückgang begriffen (2007 US-Budget-Defizit: -1,2 % und derzeitiges Handelsbilanzdefizit zwischen -5 % bis -5,5 % verglichen mit -7 % im Jahr 2005). In der ersten Jahreshälfte wird der Greenback in der Lage sein, sich in der Spanne von 1,45–1,50 zum Euro zu stabilisieren, parallel zu einer Stabilisierung der Zinsstrukturkurve (derzeit der wichtigste Faktor).
Bei den Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren sehen die Analysten den Stand Ende 2008 bei 4,70 % EU bzw. 5,00 % US. Deutsche 10-Jahres-Anleihen sind seit letztem Sommer weniger stark gefallen als US-amerikanische Bundesanleihen und haben daher weniger von einer Flight-to-Quality profitiert. Als Begründung für die Zinsprognose sehen die Analysten einmal die unerwartet gute Kompensation der wirtschaftlichen Belastungen in der Eurozone, gepaart mit einer steigenden Inflation, was zu einer strikt ablehnenden Haltung zu Zinssenkungen durch die EZB führen wird. Dann sehen die Analysten von SYZ & CO, dass die Anleihenmärkte sich endlich von der amerikanischen Wirtschaft entkoppeln und zwar dank der wachsenden Bedeutung von Schwellenländern. Für das Jahr 2008 erwarten die Analysten die Umkehrung der Situation: Europäische Anleihen werden US-Anleihen in einem Bärenmarkt outperformen.
Bei der europäischen bzw. deutschen Wirtschaft wird erwartet, dass diese etwas an Impulsen einbüßen werden. Auf das ganze Jahr 2008 gesehen wird das BIP um knapp 2,0 % wachsen und der Inflationsdruck könnte stärker ausfallen als bisher erwartet. Als Ursache sehen die Analysten die steigenden Energie-, Infrastruktur- und Lebensmittelpreise in der ersten Hälfte des Jahres und eine Euroschwäche, denn es könnte zu einem sehr ungünstigen Basiseffekt zum Jahresende kommen, falls der Stand USD/EUR im Dezember 2008 wieder bei 1,35 liegen sollte. Dieses mögliche Szenario betont die gegenwärtige unangenehme Lage der EZB: Das Wirtschaftswachstum ist gemäßigt, aber die in die Höhe schnellenden Energie- und Lebensmittelpreise werden vermutlich die Preisspirale antreiben. Hinsichtlich ihrer Portfolio-Allokation für Anleihen übergewichten die Analysten drei- bis fünfjährige Laufzeiten und eine große Position in inflationsindizierten Anleihen mit längerer Fälligkeit.
Der Yen-Kurs wird Ende 2008 nach Meinung der Analysten im Vergleich zum US-Dollar bei 125 liegen. Die Experten von SYZ & CO halten die japanische Währung für ausgesprochen unattraktiv. Die einzigen Argumente für den Yen sind ein derzeitiger Handelsbilanz-Überschuss und vermutlich eine leicht unterbewertete Währung, in Kaufkraftparität gemessen. Die Analysten von SYZ & CO erwarten, dass sich die Korrelation zwischen Carry Trade-Bewegungen und Aktienkursentwicklung fortsetzen wird. Folglich wird der Yen ihrer Meinung nach in der ersten Jahreshälfte leicht zulegen, solange, bis die Carry Trades abgewickelt wurden, aber dann gehen die Analysten davon aus, dass die Fundamentaldaten die Oberhand gewinnen werden und den Yen nach unten drücken.
Dax Ende 2008 bei 9.250
Genf, 10. Januar 2008. Nach Meinung der Analysten der Privatbank SYZ & CO könnten Aktien im zweiten Halbjahr 2008 einen starken Bullenmarkt erleben. Sie profitieren immer noch von attraktiven Bewertungen, so die Einschätzung der Analysten, sowohl absolut als auch relativ zu Anleihen und können sich bei einer optimistischen Grundstimmung als günstige Anlage erweisen. Die Kombination aus einer spürbaren Reflation der wichtigsten Zentralbanken in einem weiterhin von Liquidität überfluteten Umfeld könnte zu einer entscheidenden Neubewertung von Aktien führen. Bei den Anleihen werden europäische Werte die US-amerikanischen outperformen. Die SYZ & CO-Analysten gehen davon aus, dass die europäische bzw. die deutsche Wirtschaft etwas an Impulsen einbüßen wird. Auf das ganze Jahr 2008 gesehen erwarten sie ein BIP-Wachstum um knapp 2,0 % bei einem möglicherweise deutlichen Inflationsdruck. Dieser kommt aus den steigenden Energie-, Infrastruktur- und Lebensmittelpreisen und einer Euroschwäche, bedingt durch eine technische Reaktion des US-Dollars in der zweiten Jahreshälfte 2008. Den deutschen Aktienmarkt sehen die Analysten von SYZ & CO am Ende des Jahres 2008 bei einem Stand von 9.250 Punkten.
Die Experten aus Genf stehen Aktien 2008 optimistisch gegenüber, rechnen aber in der ersten Jahreshälfte mit einem geringen Wachstum bei anhaltend hoher Volatilität. In 2008 wird es voraussichtlich zu einem Rückgang der Unternehmensgewinne kommen. Die erschwerten Gewinnmöglichkeiten, Angst vor einer deutlichen Verlangsamung sowie Nachwirkungen der Subprimekrise werden mit Sicherheit im ersten Halbjahr auf die Aktienkurse drücken. Dennoch gehen die Analysten von SYZ & CO nicht von einer Rezession in den USA aus. Die Weltwirtschaft wird ihrer Meinung nach lediglich eine Verlangsamung erfahren. SYZ & CO sieht im zweiten Halbjahr einen starken Bullenmarkt, dann, wenn sich die Gemüter beruhigt haben. Die Kombination aus einer spürbaren Reflation der wichtigsten Zentralbanken in einem immer noch von Liquidität überfluteten Umfeld könnte zu einer entscheidenden Neubewertung von Aktien führen.
Die Analysten bevorzugen Werte mit hoher Marktkapitalisierung, defensive Sektoren und den Growth-Stil. Bei den Finanzwerten setzen sie auf Versicherungsunternehmen aufgrund der geringen Abhängigkeit von subprimebezogenen Werten oder CDOs sowie der vom Markttrend unabhängigen Gewinne. Die Lieblingsaktien der Analysten im Dax 30 lauten Adidas, Allianz, Münchener Rück, Siemens und VW.
Der Dollarkurs könnte Ende des Jahres im Vergleich zum Euro bei 1,35 liegen, da die amerikanische Währung, in Kaufkraftparität gemessen, gegenüber dem Euro deutlich unterbewertet ist. So könnte es in der zweiten Jahreshälfte zu einer deutlichen technischen Reaktion des Dollars kommen, insbesondere weil die US-amerikanischen Wirtschaftsprognosen wieder positiver stimmen und die FED die Zinssätze voraussichtlich nicht weiter senken wird. Die Stärke des USD zum Euro wird europäische und damit deutsche Aktien gegenüber den amerikanischen klar begünstigen. Zudem sind die berüchtigten Zwillingsdefizite, die 2002 zur Dollarschwäche geführt hatten, deutlich im Rückgang begriffen (2007 US-Budget-Defizit: -1,2 % und derzeitiges Handelsbilanzdefizit zwischen -5 % bis -5,5 % verglichen mit -7 % im Jahr 2005). In der ersten Jahreshälfte wird der Greenback in der Lage sein, sich in der Spanne von 1,45–1,50 zum Euro zu stabilisieren, parallel zu einer Stabilisierung der Zinsstrukturkurve (derzeit der wichtigste Faktor).
Bei den Anleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren sehen die Analysten den Stand Ende 2008 bei 4,70 % EU bzw. 5,00 % US. Deutsche 10-Jahres-Anleihen sind seit letztem Sommer weniger stark gefallen als US-amerikanische Bundesanleihen und haben daher weniger von einer Flight-to-Quality profitiert. Als Begründung für die Zinsprognose sehen die Analysten einmal die unerwartet gute Kompensation der wirtschaftlichen Belastungen in der Eurozone, gepaart mit einer steigenden Inflation, was zu einer strikt ablehnenden Haltung zu Zinssenkungen durch die EZB führen wird. Dann sehen die Analysten von SYZ & CO, dass die Anleihenmärkte sich endlich von der amerikanischen Wirtschaft entkoppeln und zwar dank der wachsenden Bedeutung von Schwellenländern. Für das Jahr 2008 erwarten die Analysten die Umkehrung der Situation: Europäische Anleihen werden US-Anleihen in einem Bärenmarkt outperformen.
Bei der europäischen bzw. deutschen Wirtschaft wird erwartet, dass diese etwas an Impulsen einbüßen werden. Auf das ganze Jahr 2008 gesehen wird das BIP um knapp 2,0 % wachsen und der Inflationsdruck könnte stärker ausfallen als bisher erwartet. Als Ursache sehen die Analysten die steigenden Energie-, Infrastruktur- und Lebensmittelpreise in der ersten Hälfte des Jahres und eine Euroschwäche, denn es könnte zu einem sehr ungünstigen Basiseffekt zum Jahresende kommen, falls der Stand USD/EUR im Dezember 2008 wieder bei 1,35 liegen sollte. Dieses mögliche Szenario betont die gegenwärtige unangenehme Lage der EZB: Das Wirtschaftswachstum ist gemäßigt, aber die in die Höhe schnellenden Energie- und Lebensmittelpreise werden vermutlich die Preisspirale antreiben. Hinsichtlich ihrer Portfolio-Allokation für Anleihen übergewichten die Analysten drei- bis fünfjährige Laufzeiten und eine große Position in inflationsindizierten Anleihen mit längerer Fälligkeit.
Der Yen-Kurs wird Ende 2008 nach Meinung der Analysten im Vergleich zum US-Dollar bei 125 liegen. Die Experten von SYZ & CO halten die japanische Währung für ausgesprochen unattraktiv. Die einzigen Argumente für den Yen sind ein derzeitiger Handelsbilanz-Überschuss und vermutlich eine leicht unterbewertete Währung, in Kaufkraftparität gemessen. Die Analysten von SYZ & CO erwarten, dass sich die Korrelation zwischen Carry Trade-Bewegungen und Aktienkursentwicklung fortsetzen wird. Folglich wird der Yen ihrer Meinung nach in der ersten Jahreshälfte leicht zulegen, solange, bis die Carry Trades abgewickelt wurden, aber dann gehen die Analysten davon aus, dass die Fundamentaldaten die Oberhand gewinnen werden und den Yen nach unten drücken.