Erste Bank rät jedem Investor eine risikoadäquate Dosis von Intercell-Aktien im Depot liegen zu haben

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Erste Bank rät jedem Investor eine risikoadäquate Dosis von Intercell-Aktien im Depot liegen zu haben

Kurz vor Weihnachten gab es vom Unternehmen nochmals einiges an News zu berichten, wobei v.a. die ausstehenden News noch "abgearbeitet" wurden. Zuallererst hat Intercell einen besonders bedeutenden Fortschritt in ihrem Gemeinschaftsprogramm mit Merck & Co. bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Staphylococcus aureus (S. aureus) bekannt gegeben. Merck hat die klinische Phase II Studie in den USA gestartet. Hierbei wird zunächst die Wirksamkeit und Sicherheit des Vakzins zur Vermeidung von S. aureus-Infektionen nach planbaren schweren chirurgischen Eingriffen untersucht. Die Administration des Impfstoffes erfolgt als Einmalimpfung vor einer Operation. Durch den Beginn der klinischen Phase II-Studie erhält Intercell von Merck & Co. eine weitere Zahlung in Höhe von USD 4 Mio. Dies ist sehr wesentliches Projekt und wir sehen den Fortschritt hier als äußerst positiv, wenngleich sich dieses noch immer in einer relativen frühen Entwicklungsphase befindet.

Als weiteren Schritt gab Intercell bekannt, dass nach der Einreichung des MAA-Antrags (Market Authorization Application; Antrag auf Marktzulassung) für Europa Anfang dieses Monats nun auch das Einreichungsverfahren für das BLA-Zulassungsgesuch (Biologics License Application) für den prophylaktischen Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (JE) bei der US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) abgeschlossen wurde. JE stellt in Asien eine signifikante und ernste gesundheitliche Bedrohung dar. Daher besteht das primäre Ziel darin, den Impfstoff bei Erwachsenen einzusetzen, die sich als Reisende oder Militärangehörige in den betroffenen Ländern, darunter Indien, China und die Regionen Südost- und Südwestasien, aufhalten. Auch läuft die Kooperation mit der USArmy weiterhin gut, welche den Impfstoff auch dringend benötigt, da der bis dato verfügbare Impfstoff nun nicht mehr produziert wird. Beim JE-Projekt läuft somit ebenso alles auf Schiene. Intercell sollte damit die Verlustphase hinter sich haben und in den nächsten Jahren kontinuierlich steigende Gewinne aufweisen. Wir bleiben hier ganz klar bei unserer Kaufempfehlung und raten jedem Investor eine vernünftige (risikoadäquate) Dosis von Intercell-Aktien im Depot liegen zu haben.