Bwin kann Nettoergebnis nicht ins Plus drehen

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Bwin kann Nettoergebnis nicht ins Plus drehen
Der österreichische Sportwettenanbieter Bwin legt solide Ergebnisse für die ersten neun Monate 2007 vor: Demnach konnten die Brutto-Gaming-Erträge um rund 20 Prozent auf 248 Millionen Euro gesteigert werden. Zugleich wurde das Betriebsergebnis von minus 54 auf plus 3.2 Millionen Euro verbessert. Dabei wurde ein Nettoverlust in der Höhe von 800 Tausend Euro erzielt, nach einem Verlust von ungefähr 50 Millionen Euro im vorigen Jahr. Zwar sind diese Zahlen recht stark, dennoch liegen sie klar unter den Prognosen der Analysten. So hatte die Unicredit ein Nettoergebnis von 8.7 Millionen Euro erwartet. Den Grund für den besseren Ergebnisverlauf sieht das Unternehmen im erfolgreichen Kostensenkungsprogramm. Was die Anzahl der Kunden betrifft, so reduzierte sich diese in den ersten neun Monaten um 11 Prozent auf rund 1.4 Millionen. Dennoch habe man im dritten Quartal wieder kleine Kundenzuwächse erreicht. Im verbleibenden Geschäftsjahr wird sich Bwin auf seine Kernmärkte konzentrieren und die Ergebnisse verbessern: So hat sich der Konzern mit den ehemaligen Eigentümern von Ongame auf eine nachträgliche Kaufpreisreduktion von 70 Millionen geeinigt. Die Aufhebung der Verbindlichkeiten wird von Bwin im vierten Quartal vorgenommen, wodurch die Gesamtjahresergebnisse positiv beeinflusst werden.

Hinweis:
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