CyberTron Telekom AG legt Zahlen des zweiten Quartal 2001 vor

CyberTron Telekom AG legt Zahlen des zweiten Quartal 2001 vor
Umsatz zu Vorquartal rückläufig

  • Die CyberTron Telekom AG hat im zweiten Quartal 2001 bei leicht sinkendemUmsatz zum Vorquartal das operative Ergebnis trotz laufendenRestrukturierungsmaßnahmen etwa konstant gehalten.
  • Die Ende Mai und Mitte Juni 2001 angekündigten Maßnahmen zur Steigerungder Profitabilität wurden im Laufe des zweiten und dritten Quartalsumgesetzt und werden bereits am Ende des dritten Quartals 2001ergebniswirksam - der operative Break-Even auf Monatsbasis steht knappbevor.
Im zweiten Quartal 2001 erwirtschaftete das TelekommunikationsunternehmenCyberTron Telekom AG einen Konzernumsatz von EUR 17,30 Mio. Der aktuelleHalbjahresumsatz beträgt EUR 36,39 Mio. Der Halbjahresumsatz entsprichteiner Steigerung von 23% zum Vergleichshalbjahr des Vorjahres, derQuartalsumsatz entspricht einem knapp 10%igen Rückgang des Umsatzes zumVorquartal - dem ersten Quartal 2001.

Die wesentliche Ertragskennzahl in der Telekommunikationsbranche, das EBITDA(operative Betriebstätigkeit ohne Zinsen, Abschreibungen und Steuern)beträgt für das zweite Quartal 2001 EUR -2,06 Mio. bzw. EUR -1,42 Mio. unterBerücksichtigung einer außerordentlichen rein buchhalterischen, nichtcash-wirksamen, Entkonsolidierungsbuchung durch den Verkauf der HappynetGmbH (wie in der Pressemeldung vom 31. Mai 2001 veröffentlicht) in der Höhevon EUR -0,64 Mio. CyberTron ist laut IAS-Standards verpflichtet daspositive Eigenkapital der Happynet aufwandswirksam in der Position "sonstigebetriebliche Aufwendungen" auszubuchen.

Die operative Umsatzrendite (EBITDA/Umsatz) ist im zweiten Quartal 2001 auf-8% im Vergleich zum Vorquartal etwa konstant geblieben und hat sich aufHalbjahresbasis im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von -26% auf-8% signifikant verbessert. Die Gross-Margin hat sich vom ersten Halbjahr2000 zum ersten Halbjahr 2001 von 17% auf 25% erhöht, vom ersten Quartal2001 zum zweiten Quartal von 24% auf 26% verbessert.

Christian Forstner, Unternehmenssprecher, kommentiert die Identifizierung,Umsetzung und Wirksamkeit der Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität:"Im zweiten Quartal haben wir den Weg zur Steigerung unserer Profitabilität,den wir im ersten Quartal beschritten haben, zielorientiert weiterverfolgt,dabei stehen viele wesentlichen Ertragswirksamkeiten der eingeleitetenMaßnahmen jedoch noch vor uns.

Auf der Umsatzseite haben wir auch im zweiten Quartal nicht vor der Aufgabevon deckungsbeitragsschwachen Produkten und Kunden zurückgescheut, wenn sieder Steigerung des Deckungsbeitrages dienen - so hat sich die Gross-Marginvon 24% im ersten Quartal auf 26% im zweiten Quartal weiter verbessert. EinTeil des Umsatzrückganges entstammt auch aus dem Verkauf der Happynet understmaligen Nichtkonsolidierung im zweiten Quartal. Der Unternehmensfokusauf den Betrieb der eigenen Infrastruktur, und damit auf die verstärkteZurverfügungstellung von neuen Produkten und Dienstleistungen, im Besonderenvon breitbandigen Datendiensten, macht sich aber nicht nur in höherenDeckungsbeiträgen bemerkbar, sondern auch in einer gesteigertenNetzqualität. CyberTron hat im kürzlich vom TÜV (TechnischerÜberwachungsverein) durchgeführten Festnetz-Test - getestet wurden alleösterreichischen Telefongesellschaften - mit 99,91% Netzverfügbarkeit denersten Platz erreicht und stellt damit Österreichs stabilstes Telefonnetzzur Verfügung.

Den wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Profitabilität auf derKostenseite werden wir jedoch erst am Ende des dritten Quartals und dann involler Höhe im vierten Quartal sehen. Viele Maßnahmen wurden bereits imvergangenen zweiten Quartal eingeleitet und im laufenden dritten Quartal(Juli bis September) durchgeführt. Die drei größten quantifizierbaren Blöckenehmen dabei die Personalkosten, die Einkaufskosten und dieVerwaltungskosten ein:
  • die Mitte Juni angekündigten Personalmaßnahmen wurden bereits zum größtenTeil durchgeführt und werden die Personalkosten von EUR 3,7 Mio. im zweitenQuartal um mehr als ein Drittel im vierten Quartal senken
  • durch den ständig steigenden Wettbewerb im Bereich der nationalenWeitverkehrsstrecken konnten wir verbesserte Einkaufskonditionen erzielen,die eine Kostenreduktion von ca. einem Viertel im vierten Quartal imVergleich zum zweiten Quartal bedeuten.
  • sowohl durch rigorose Kosteneinsparungen in allen Verwaltungsbereichen,als auch durch den mit vermindertem Personal einhergehende reduzierteOverhead werden die Verwaltungskosten um ca. 25% vom zweiten zum viertenQuartal gesenkt.
In Summe gesehen stehen wir mit heutigem Tage auf Monatsbasis knapp vor demoperativen Break-Even."