YLine bekommt künftig von Schuldnern kein Geld mehr

YLine bekommt künftig von Schuldnern kein Geld mehr

Die Situation um das börsenotierte Wiener Internet-Unternehmen und Softwarehaus YLine spitzt sich zu. Laut einervertraglichen Vereinbarung zwischen YLine und dem ComputerherstellerIBM müssen YLine-Geschäftspartner von nun an alle offenen Beträge,die sie YLine schulden, künftig an IBM entrichten oder gerichtlichhinterlegen, um schuldbefreiend zahlen zu können, berichtet die"Presse" in ihrer heutigen (Freitag-)Ausgabe. "Wir haben gewisserechtliche Mittel ausgenützt, um die Erfüllung der vertraglichenVerpflichtungen sicherzustellen", hieß es bei IBM heute.

Bei einer Zession fließe YLine keine Liquidität mehr zu und dasUnternehmen werde "ausgetrocknet", meint der Insolvenzexperte desKreditschutzverbands von 1870 (KSV), Alexander Klikovits zur APA. DieSituation um YLine sei damit "sehr dramatisch". YLine müsse "sehrrasch" eine Lösung finden, dem Unternehmen laufe die Zeit davon.