YLine hat Kaufpreis für Softwarehaus IS4B erst zur Hälfte beglichen

YLine hat Kaufpreis für Softwarehaus IS4B erst zur Hälfte beglichen

Das börsenotierte Wiener Softwareunternehmen YLinehat den Kaufpreis für das im April zu 80 Prozent übernommenSoftwarehaus IS4B erst zur Hälfte beglichen. Von dem Kaufpreis inHöhe von 6 Mill. S seien bisher erst 3 Mill. S bezahlt worden. Dierestlichen 3 Mill. S für die mittlerweile in Konkurs befindliche IS4Bhabe YLine trotz der Androhung der klagsweisen Geltendmachung bisgestern, Mittwoch, nicht bezahlt, berichtete der AlpenländischeKreditorenverband (AKV) in einer Presseinformation.

Der genaue Grund hierfür sei dem AKV nicht bekannt. Er könntejedoch darin liegen, dass die mit dem Deal übernommene Crew von IS4Bdie Yline AG schon wieder verlassen habe und dass dadurch dieebenfalls akquirierten Software-Entwicklungen der IS4B für YLine"wertlos" geworden seien. "Man kann sich natürlich auch fragen, obüberhaupt bezahlt werden kann", meint der AKV.